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Kampf gegen Corona
Stiko empfiehlt Kinder-Impfung bei Vorerkrankung und auf Wunsch

Veel Minschen mootd ok an Hielig Aabend arbeiden, ofwoll man an dissen Aabend ja nu geern to Huus bi de Famili wär. Dat is bekannt. Bi ’n Buer kann dat so lopen, dat he woll to Huus is, aaber doch nich de Aabend mit de Famili in de good Stuuv verbringen kann. So een Belevnis is mi vertellt worden.

De beid Kinner van Buer Gerd un sien Anna wärn intüschen an Hieligen Dag mehr as updreiht, so as man dat van de Kinner kennt. De Spannung up dat, wat dor kaamen schull, steeg van Stünn to Stünn. Bi de Famili wär dat so, dat vör ’t Melken mit de Lehrjung noch een lütt komodig Teedrinken mit leckern Koken un ok ’n Gaav för de Jung anstund. Denn word mulken un tüschen söven un acht Ühr gev ’t Eten un denn – ja denn luer man up de Wiehnachtsmann.

Lina un Bröer Hinni kregen all binaah Moid, well toeers een Gedicht upsärgen schull. Still sitten up ’n Stohl gung all gor nich mehr. Papa muss aaber noch eenmaal in ’n Stall un naa een Kooh kieken. Dat kennen de Kinner.

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He käm kört dornaa torügg un besnack ganz stikum wat mit Moder, un se muss nu ok noch maal mit in ’n Stall.

Wat schull dat? Lina un Bröer Hinni word seggt, dat een lütt Kalv kaamen wull un denn wär ’t kloor, dat se sick ruhig un lew verholln mussen. Oh Mann, jüst an dissen Aabend!

Tja, dor har sick een „Christkalv“ anseggt, aaber dat seech so ut, as wenn’t nich ganz eenfach aflopen schull. Dat heet, Gerd muss in ’n Stall blieven un kunn woll kien Wiehnachtsmann speeln. Säker muss dor ok noch ’n Veehdoktor her, villicht word dat een Kaiserschnitt – un dat all an Hielig Aabend!

Moder geister dat all dör ’n Kopp, wu se ’t mit ’n Wiehnachtsmann un de Kinner maaken schull. Een Sack mit de Gaaven harn se in een Versteek. Bloß wu schull se ’t maaken? As se wer in de Köken käm, muss se de beiden ja eersmaal vertelln, dat Papa bi de Kooh in ’n Stall blieven muss un nich mit in de good Stuuv kaamen kunn. Se meen ok, dat villicht noch ’n Veehdoktor kaamen muss, dormit de Kooh un dat Kalv gesund blev.

Dorvan harn de beiden ja all faaken wat mitkregen un de Fraag „worüm“ word eers gor nich stellt. Se wärn aaber düchdig trorig, dat Papa nu in Stall wen muss. Bilütten käm aaber doch faakener de Fraag: „Wenn kummt denn aaber de Wiehnachtsmann?“ Wiel buten Schnee leeg, sä Mama, dat he sick in de witt Schneelandschkup villicht verfohrn hätt mit sien Schlee. De Hoff leeg ja ok bäten eensaam!

Denn froog lütt Hinni tomaal mit ’n sörgenvull Gesicht: „Mama, kann de Wiehnachtsmann denn ok maal krank werden?“ Dat broch Moder up een good Idee, un se dach so bi sick: „Ick dank di, mien lütten Keerl.“

Vaader har intüschen ok Wünsche, aaber nich süchse, de man normaalerwies an Hielig Aabend hätt. He bruuk Beddtüg, Scheermaschien un emmerwies heet Waater un de Veehdoktor schull anropen werden. Dat gung nich anners! Dor muss woll een Kaiserschnitt maakt werden. De Doktor schull sick ok woll freun!

Also muss Moder noch eers eben dat Bedtüg un de Scheermaschin in ’n Stall bringen un denn wull se mit Gerd besnacken, wu se sick dat mit ’n Wiehnachtsmann vörstellt har un sä: „Weetst wat, Hinni hätt mi up een good Idee brocht! He froog, of een Wiehnachtsmann ok krank werden kann! So hebb ’k mi dacht, dat de Wiehnachtsmann mit sien Gaavenbüdel dör de Messeldör kaamen is un vertellt hätt, dat he krank is un de lütt Kinner nich ansteken wull.“

Sü – so schull Moder denn de Kinner beschenken. Gerd wär gor nich recht bi de Saak un sien Anna haamer üm nochmaal in: „De Wiehnachtsmann wär ganz krank hier achtern in Stall, weetst du Bescheed, nich dat du wat anners seggst!“ Se hol sick de „Sack van ’n Wiehnachtsmann“ ut dat Versteek rut un gung dormit in de Köken.

Lina un Hinni harn sick jüst luuthals in Wull, aaber as se Moder mit de grood Sack to sehn kregen, wär ’t tomaal still, un as se begrepen harn, dat dorin de Geschenken wärn, wär bloß noch een Jucheien to hörn. Moder sä: „So Kinner, nu kaamt man eben in de good Stuuv un dor moot ick jo wat särgen. Hinni, du häst recht hat, de Wiehnachtsmann is ganz düchdig krank worden un hätt jo Geschenken achtern bi Papa in ’n Stall afgeben, üm jo nich antosteken. He let düchdig gröten un wünscht moi Wiehnachten. He sä aaber ok, dat ji ok wiederhen moi lew wen schölt, besünners denn, wenn Mama un Papa bi krank Koih wen möötd. Näst Johr kummt he hopentlich ganz gesund un denn könt ji üm ok jo Wiehnachtsgedicht vördraagen – villicht könt ji denn ja ok ’n Leed speeln. So – un nu maak ick de Luchten an ’n Wiehnachtsboom an, un denn könt ji kieken, wat de Wiehnachtsmann för jo mitbrocht hätt.“

Uun denn gung dat Jucheien, blied Lachen un dat Schnötern un Wiesen los, un veer Kinnerogen lüchten üm de Wedd. Aaber bold muss Moder all wer Waater paraatstelln un – un – un, so as de Minschen dat up ’n Buernhoff kennt, un de Kinner wasst dormit up. Gerd un Anna hebbt in de Nacht to ’n 1. Wiehnachtsdag dör dat komplizeert Kalven un de Kaiserschnitt veel Upregung hat. Aaber de Kooh un dat Kalv dorvan, een „Christkalv,“ wärn flink good up ’n Damm, de Kinner ok ohn Wiehnachtsmann glückert, bloß Vaader un Moder fehl ’n Mütz vull Schlaap.

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