Jever Wer erinnert sich nicht an die spektakuläre Verwechselungsszene der Oscar-Verleihung in diesem Jahr? Die bereits als beste Hauptdarsteller geehrten Schauspieler von „La La Land“ standen schon auf der Bühne, als korrigiert wurde: Nicht ihr Film, sondern „Moonlight“ soll den begehrten Preis „bester Film“ erhalten.

Regisseur Barry Jenkins erzählt in „Moonlight“ in drei Kapiteln vom Erwachsenwerden von Chiron, der mit seiner Mutter in einem Stadtteil Miamis lebt, in dem weiße Amerikaner nicht mehr wohnen. Das erste Kapitel zeigt Chiron als stillen Jungen, der von seiner Mutter nur „Little“ genannt und von Gleichaltrigen drangsaliert wird. Als er wieder einmal vor den „Bullys“ flüchten muss, findet er Unterschlupf ausgerechnet bei dem Dealer, der seine Mutter mit Crack versorgt.

„Moonlight“

ist am Mittwoch, 17. Mai, 20.05 Uhr, im Kino Jever zu sehen. Ab 19.30 Uhr gibt es kalifornischen Weißwein und Knabbereien. Karten im Vorverkauf in Jever bei „Leidenschaften“ Am Kirchplatz 25; Bücherstube Hoffmann, Schlachtstraße 12; Buch @ Papier Eckermann, Neue Straße 18 und Bücherstube Schortens, Oldenburger Straße.

Dealer Juan – dargestellt von Oscar-Preisträger Mahershala Ali – und dessen Freundin Teresa (ebenfalls grandios: Janelle Monàe) stärken Chirons Selbstbewusstsein und machen so den Beginn einer Jungenfreundschaft möglich.

Einwilligung und Werberichtlinie

Ja, ich möchte den Corona-Update-Newsletter erhalten. Meine E-Mailadresse wird ausschließlich für den Versand des Newsletters verwendet. Ich kann diese Einwilligung jederzeit widerrufen, indem ich mich vom Newsletter abmelde (Hinweise zur Abmeldung sind in jeder E-Mail enthalten). Nähere Informationen zur Verarbeitung meiner Daten finde ich in der Datenschutzerklärung, die ich zur Kenntnis genommen habe.

Drogen, Zuhälterei, Gewalt in Schulen, Rassendiskriminierung, Homophobie – Themen genug für düstere Filme mit Schwarz-Weiß-Malerei und Schuldzuweisungen. Doch genau das will Barry Jenkins nicht. Er ermöglicht dem Zuschauer mit eindrucksvollen, ästhetischen Bildern und ganz eigenen Kameraeinstellungen, sich auf die Menschen, ihr Verhalten und ihre Gefühle zu konzentrieren.

Jenkins gelingt außerdem ein Kunststück. Da zwischen den drei Kapiteln jeweils viele Jahre liegen und gerade junge Menschen ihr Aussehen stark verändern, musste er viele tragende Rollen dreifach besetzen.

Gezeigt wird der Film am Mittwoch, 17. Mai, im Kino Jever um 20.05 Uhr; Einlass ist ab 19.30. Die KinoKult-Gruppe der Kinofreunde Friesland reicht diesmal kalifornischen Weißwein und Knabbereien.

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.