HOOKSIEL „Da hat eener 250 000 Euro wonnen. Dat steiht in Blatt“, sagt Meta Knudsen (Monika Künken) und startet damit die „Drievjagd in Inhusersiel“. So heißt die Theaterkomödie, mit der die Theatergruppe Hooksiel am Montagabend im Gästehaus Hooksiel vor einem begeisterten Publikum Premiere feierte.

Die Komödie in drei Akten auf Plattdeutsch, die im Originaltitel „Drievjagd in Knefelsfehn“ heißt, wurde von den Laiendarstellern unter Regie von Gerd Peters kurzerhand umbenannt. Inhusersiel – so die Theater-Legende – war ein kleines Dorf in der Nähe von Hooksiel, musste aber in den 70er Jahren der Mülldeponie Wilhelmshaven weichen.

Die Theatergruppe Hooksiel präsentierte eine lustige und ländlich-charmante Komödie, die wunderbar und mitreißend umgesetzt wurde. Alle Schauspieler überzeugten mit Witz und Esprit und so manch ein Zuschauer dachte sicher: Genau wie meine Nachbarn!

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Zur Geschichte: Seit Montagmorgen herrscht große Aufregung in Inhusersiel. Ein Dorfbewohner aus dem 26 Einwohner zählenden Dorf hat in der Lotterie 250 000 Euro gewonnen und möchte zum Leidwesen der neugierigen Dorfbewohner anonym bleiben. Sie wollen nämlich unbedingt wissen, wer der glückliche Gewinner ist und starten deshalb die „Drievjagd“, die von Journalistin Meta Knudsen angestachelt wird.

Kurze Zeit später verdächtigt jeder jeden und alle benehmen sich seltsam. Die geizige Berta Brinkmann (Anja Harms-Janßen) kauft neue Gartenmöbel, Martin Hecht (Thomas Ulfers) überhäuft seine Frau Regina (Marike Engelhardt) mit teuren Geschenken und der junge Student Heinz-Rüdiger Pohl, gespielt von Christoph Janssen, der neu dabei ist und das Plattdeutsche erst üben musste, trägt plötzlich teure Klamotten, schicken Schmuck und fährt einen nagelneuen Sportwagen. Da wittert Schwanette Hecht – überzeugend und sehr resolut gespielt von Kea Ulfers – schon den Gewinner. Aber dann kommt doch alles anders.

Nur der Nachbar Oswald Meyer, gespielt von Neuling Rainer Popken, scheint sich für den ganzen Trubel nicht zu interessieren. Aufklären kann die Situation nur der Finanzbeamte Bernhard Börenkamp, gespielt von Werner Funke, der ebenfalls sein Bühnendebüt gab, und der Gewinner selbst.

Wer wissen will, ob das Geheimnis gelüftet wird, kann das Stück noch an weiteren Terminen sehen (siehe Info-Kasten).

Weitere Vorstellungen finden im Gästehaus Hooksiel am 3., 5., 7., 8., 14. und 15. Januar jeweils um 20 Uhr statt. Am Sonntag, 9. Januar, gibt es um 16 Uhr eine Nachmittagsvorstellung mit Tee und Kuchen.

Karten zum Preis von 5 Euro gibt es im Frischekiosk Dekena in Hooksiel und in der Bäckerei Ulfers.

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