WADDEWARDEN Das 130. Flegelbeerfest wird in 2010 vom Quartettverein Carolinensiel ausgerichtet und findet mangels eines geeigneten Lokals in der Aula der Grundschule in Carolinensiel statt.

Flegelbaas Heero Becker erwartet dort am Sonnabend, 13. März, rund 200 Sänger.

Doch was wäre ein Vorbereitungstreffen für ein solches Fest mit den fünf Chören aus Sillenstede, Waddewarden, Hohenkirchen, Horumersiel und Carolinensiel in Waddewarden im Waddewarder Hof ohne den Liedgesang?

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Und so stimmten die knapp 40 Sänger zu Beginn den deutschen Sängergruß „Grüß Gott mit hellem Klang…“ an und gedachten des verstorbenen Zeitungsschrievers Erwin Ufken, der das Flegelbeerfest über 30 Jahre begleitete.

„We kamt tosamen un’ wie verstaht uns“, ist das Motto des Abends am 13. März und das griffen die beiden Obmänner Tammo Ortgies und Bernhard Eden auf.

Es gehe darum, so Eden, alles zu tun, damit das Flegelbeerfest erhalten bleibe und auch die Chöre weiter existierten. Vor allem die Chöre in Hohenkirchen, Waddewarden und Sillenstede seien geschrumpft. Eden betonte, dass es genügend Menschen gebe, die singen wollten, gab jedoch zu: „Aber leider oft nicht das, was wir singen“.

Ein Ausweg wäre, Gesangsvereine aufzunehmen, die mitmachen wollten. Hintergrund ist die Anfrage von „Stella Polaris“ aus Schortens über einen Einstieg beim Flegelbeerfest.

Doch darüber gingen die Meinungen auseinander. Während Ortgies nur dann einen neuen Verein zulassen wollte, wenn ein anderer ausscheiden sollte, sprach sich Flegelbaas Andreas Tepper aus Sillenstede für eine Aufnahme aus.

„Macht die Tür nicht dicht“, meinte auch Volkhard Cordsen aus Sillenstede. Allerdings müsste sich der neue Verein an die Gepflogenheiten beim Flegelbeerfest halten. Und der Flegelbaas von Waddewarden, Reiner Eiben, sprach sich für eine Weiterentwicklung des nur für Männer gedachten Festes aus und riet, einen neuen Chor mit offenen Armen aufzunehmen. Auch ein Hinweis auf fehlende Räumlichkeiten für rund 200 Personen in einzelnen Dörfern gab manchem zu denken.

Schließlich stimmten die Versammelten dem Vorschlag Edens zu, mit den Vorsitzenden der Chöre und den beiden Obmännern eine Einigung herbeizuführen.

Nach so vielen Beiträgen wurden alle Sänger mit „Updrögt Bohnen“ aus der Küche von Heiko Demker verwöhnt.

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