NEUSTADTGöDENS Zu den Wurzeln des Stammbaums vordringen – das möchte jeder, der sich für seine Familiengeschichte interessiert. Bis zu der Generation der Urgroßeltern ist die Ahnenforschung meist auch keine allzu große Herausforderung. Erst recht nicht, wenn die Vorfahren noch leben und einem weitere Daten, Namen und Orte nennen können, die den Stammbaum immer weiter verästeln.

Doch wie fängt man zu forschen an und wie gelangt man an Informationen über Generationen der eigenen Familie, die in vergangenen Jahrhunderten gelebt haben? Diese Fragen soll im offenen Workshop „Familiengeschichtsforschung“ an diesem Wochenende, 23. und 24. Mai, jeweils von 10 bis 18 Uhr im Landrichterhaus in Neustadtgödens beantwortet werden. Das Museum veranstaltet den Workshop gemeinsam mit dem Jeverländischen Altertums- und Heimatvereins und dem Heimatverein Gödens-Sande. Die Teilnahme steht jedem offen und ist kostenlos. Wer sich für das Thema interessiert, kann jederzeit dazustoßen.

„Die Ahnenforschung in unserer Region ist gar nicht so einfach“, weiß Heino Albers, der im Jeverländischen Altertumsverein die Arbeitsgemeinschaft „Familiengeschichtsforschung“ leitet. Familiennamen wurden hier erst Mitte des 19. Jahrhunderts üblich, sagt Albers. Zuvor wurden die Jungen einer Familie nach dem Großvater benannt.

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An diesem Sonnabend und Sonntag werden insgesamt sieben Ahnenforscher ihre Arbeiten vorstellen, können die Besucher Einblicke in alte Ortssippenbücher und Geschlechterbücher nehmen und will der Heimatverein Gödens-Sande einen Stammbaum einer Familie aus Neustadtgödens präsentieren.

Der Altertums- und Heimatverein hat ein Computerprogramm zur Ahnenforschung dabei und will Besuchern bei der Erforschung familiärer Zusammenhänge helfen. Außerdem besteht die Möglichkeit, schwer lesbare Papiere und alte Familiendokumente entziffern zu lassen.

Oliver Braun Redakteur / Redaktion Jever
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