Aber inzwischen ist für den Gitarrenbauer und Organisator der Neuenburger Veranstaltung die Welt wieder in Ordnung. „Es war ein außerordentlich schöner Kurs, die Teilnehmer haben riesig davon profitiert, und das Vereenshuus ist einfach ideal für diesen Lehrgang“, freute sich Harms-Bartholdy, der in seinem Engagement wieder von den „Bahnern“ und Zetels Kulturkoordinator Iko Chmielewski unterstützt wurde.

Aber nicht nur der Kurs, auch die beiden damit verbundenen Konzerte der Dozenten, die als „Duo Stoyanova“ und „The Shin“ jeweils vor rund 120 Zuhörern in der Schlosskapelle auftraten, seien „unglaublich gut“ gewesen, sagte Harms-Bartholdy.

Die Zwillingsschwestern Keti und Boyana, gebürtige Bulgarinnen, bilden das „Duo Stoyanova“. Pastor Christian Scheuer, der die Gitarristinnen und die Gäste begrüßt hatte, verlieh seiner Freude Ausdruck, die Schlosskapelle für das Konzert zur Verfügung stellen zu können. Zwar stehe der Altar auf der Westseite der Kapelle, die musikalische Reise jedoch gehe nach Osten. „Dafür stehen die Künstlerinnen hier“, läutete er das klassische Gitarrenkonzert ein.

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Werke von Carulli, Manuel Ponce, Jacob ter Veldhuis erklangen im ersten Teil des Konzertes, wobei im letzten Stück verschiedene Stilrichtungen, unter anderem auch Jazz, anklangen, verspielt, fremd. Im zweiten Teil des Konzertes erklangen Musik von Isaak Albeniz, Maurice Giuliani und die New York Fantasy von Sergio Chiereghin, die den Lärm der Großstadt wiedergaben, aber auch die leisen melodischen Töne im Untergrund der Millionenstadt.

Die beiden Gitarrenvirtuosinnen, die bereits mit zehn Jahren mit dem Gitarrenspiel begannen und schließlich an der Musikhochschule „Dobrin Petkov“ in Plodiv aufgenommen wurden, haben bereits viele Konzerte gegeben, an etlichen Wettbewerben teilgenommen, sind in Skandinavien, Frankreich und Mexiko gefeiert worden – und kürzlich nun auch in Neuenburg.

Das galt auch für die ebenfalls international bekannte Gruppe „The Shin“. Zaza Miminoshvili (Gitarre und Panduri), Zurab Gagnizde (E-Bass und Gesang) und Mamuka Ghaghanidze (Gesang und Percussions) spielten eigene Kompositionen und erhielten ebenso begeisterten Applaus. Die gebürtigen Georgier ließen in ihrer Musik kaukasische Kultur mit Jazz und europäischer Musik mit dem Orient verschmelzen – und fanden einmal mehr das Lob von Holger Harms-Bartholdy: „Das war riesig“.

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