Seit mehr als 20 Jahren gibt es die Theatergruppe Bockhorn, die einst aus der Landjugend Friesische Wehde heraus entstanden ist. Fast ebenso lange, seit 18 Jahren, ist Sabine Krüger dabei. „Ich gehört damals zur Clique von Klaus Kuhlmann, neben Hergen Brunken einer der Hauptschauspieler. Irgendwann fragte er mich, ob ich nicht auch mitmachen will, und das habe ich dann getan.“

Bereut hat sie diese Entscheidung bis heute nicht, die lustigen Komödien machen ihr selbst viel Spaß. Natürlich auch die aktuelle Nummer „Miene Chefin kummt ut Indien“, in der Sabine Krüger die fünffache Witwe Mizzi Sargnagel spielt, die mal wieder auf Männerfang ist. Das Stück von Erich Koch findet viel Zuspruch, alle Aufführungen sind ausverkauft, gerade musste ein Zusatztermin eingeschoben werden.

Es sind die handfesten, zupackenden Rollen, die für Sabine Krüger wie geschaffen sind. Heute noch erinnert sie sich gerne an ihre Lieblingsrolle. Es war die Aufführung im Jahr 2002, „Up Düvels Schuvkar“, und genau diese Schubkarre hatte Sabine Krüger ständig über die Bühne zu schieben. Denn der Bauer hatte die Losung ausgegeben: „Wer mistet, wird geheiratet“. Also ging es los, und Sabine Krüger bekam jedes Mal Szenenapplaus, wenn sie mit ihrer Karre auftauchte.

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Ähnliche Rollen gehörten immer zu ihrem Repertoire dazu, so im „Wieverregiment“ 1999, wo sie mit Hergen Brunken und Klaus Kuhlmann die Hauptrolle spielte, als energische Magd, die faule Bauern in die richtige Spur brachte. Oder in „Baldriansdropen“ ein Jahr zuvor, da stand sie – damals noch Sabine Borchers – als putzwütiger Hausdrachen im Mittelpunkt.

In „Dree Kerls un een Ku­ck­uck“ wollten Brunken und Kuhlmann ihre gemütliche Männer-Wohngemeinschaft genießen. Wer machte ihnen einen Strich durch die Rechnung: Sabine Krüger als neugierige Hauswirtin. Eine männerfeindliche Pfarrköchin spielte sie in „Allens bloß Theater“.

Viele Rollen also, und immer sorgte Sabine Krüger für Lacher auf offener Szene. Insbesondere die bäuerlichen Figuren haben es ihr angetan. Das ist auch kein Wunder: „Mein Mann und ich haben selbst einen Bauernhof, das passt schon.“

  Das Stück „Miene Chefin kummt ut Indien“ ist noch am 22., 23., 24., 26. und 28. Februar sowie am 1. und 3. März, jeweils 20 Uhr, im Hotel Hornbüssel zu sehen.

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