Obenstrohe Recht ruhig ist es in den vergangenen Jahren um die Dorfgemeinschaft Obenstrohe geworden. Die letzte große und publikumswirksame Aktion der Gemeinschaft war die Einweihung des neuen Rad- und Fußweges zum Mühlenteich. Darum hatte sich die Dorfgemeinschaft viele Jahre bemüht.

Auch das schmucke Aussehen der Grundschule in Obenstrohe ist der Mitwirkung der Dorfgemeinschaft zu verdanken. Zuletzt wurden aber nur noch die jährlichen Kranzniederlegungen am Ehrenmal für gefallene Soldaten in der Wiefelsteder Straße weitergeführt.

Während eines Besuchs der rollenden NWZ -Redaktion vor einigen Wochen in Obenstrohe äußerten einige der rund 4500 Einwohner Wünsche und Ideen für Verbesserungen in diesem größten Vareler Dorf. Das spornte Herbert Wilken-Johannes an, einen Neustart für die Dorfgemeinschaft zu versuchen.

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Per Nordwest-Zeitung rief er zu diesem Treffen auf. Nun ist der Neuanfang geschafft. „Es ist total schön, dass so viele gekommen sind. Damit hatte ich nicht gerechnet“, begrüßte Wilken-Johannes am Mittwochabend 23 Einwohner und Vertreter von Vereinen im Kindergarten.

Der bisherige Vorsitzende der Dorfgemeinschaft Günter Jeltsch berichtete von den Versuchen, mit einem Flohmarkt, einem Apfelfest oder auch durch Handzettelverteilung die Gemeinschaft am Leben zu erhalten. Jeltsch erinnerte an die letzten Versammlungen: „Die fanden bei mir im Wohnzimmer statt, wir wurden immer weniger und haben schließlich alles ruhen lassen.“ Außerdem sei er vor einigen Jahren nach Varel gezogen und stehe nun nicht mehr aktiv, sondern nur noch beratend zur Verfügung. Wilken-Johannes meinte, solch ein Amt würde er ungern alleine übernehmen: „Wenn wir was machen wollen, dann mit mehreren Schultern.“

Die Anwesenden hatten viele Ideen für Themen, die angepackt werden können, darunter ein Dorfgemeinschaftshaus, Jugendzentrum, der „Schandfleck“ Haßmann, ein fehlender Drogeriemarkt, die Aufhebung der neuen Radwegbenutzungspflichten für Schulkinder oder Ampeln.

Um die Vorschläge zu bündeln, fand sich schließlich ein dreiköpfiges Organisationsteam zusammen. Gleichberechtigt wollen Hajo Thümler, Klaus Uhlmann und Herbert Wilken-Johannes die Sache in die Hände nehmen. „Das war toll, ein Neuanfang könnte klappen“, meinten sie.

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