Schortens „Wir wollen die Verantwortung füreinander schüren und müssen begreifen, dass man sich auch ge­genseitig helfen kann“, sagt Pastorin Imke Hinrichs. Sie ist gemeinsam mit dem früheren Schortenser Gemeindedirektor Wolfgang Schmitz und Gustav Zielke sowie mit Peter Homfeldt vom Heimatverein Schortens Mit-Initiatorin der neu gegründeten Bürgerstiftung Schortens.

Die Bürgerstiftung soll das in Schortens vorhandene Po­tenzial bürgerschaftlichen Engagements aktivieren, „um denen zu helfen, die durchs Raster fallen“, sagt Hinrichs.

Die Bürgerstiftung Schortens, die ihr Wirken auf Problemlagen innerhalb des Stadtgebiets begrenzt, sieht ihren Schwerpunkt in Bildung und Erziehung sowie in der Jugendhilfe, besonders bei Jugend- und Langzeitarbeitslosigkeit sowie bei Delinquenz von Jugendlichen und Heranwachsenden. Weitere Schwerpunkte sollen Projekte in der Familien- und Seniorenarbeit oder -betreuung sein, in Umweltbildung, Landschafts- und Naturschutz oder auch in der örtlichen Kunst, Kultur und Heimatpflege. „Geholfen werden soll allen Bürgern, Initiativen und Projekten in Not, die keinen gesetzlichen Anspruch auf Hilfe von anderer Stelle haben“, sagt Stiftungsvorstand Wolfgang Schmitz.

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Hervorgegangen ist die Bürgerstiftung Schortens aus dem nach 20 Jahren aufgelösten Verein zur Förderung der Arbeit mit Arbeitslosen (die NWZ  berichtete), in der unter anderem Gustav Zielke und Wolfgang Schmitz lange Jahre mitgearbeitet haben. Inzwischen haben das Niedersächsische Innenministerium die Rechtsfähigkeit der Stiftung und das Finanzamt die Gemeinnützigkeit der Stiftung anerkannt. Nachdem sich am Montag die Stiftungsorgane (Stiftungsrat und Vorstand) konstituiert haben, ist die Bürgerstiftung nun auch formal arbeitsfähig. Nun gehe es darum, die Stiftung, ihre Idee und ihre Ziele bekannt zu machen und „zum Stiften anzustiften“, sagt Peter Homfeldt vom Stiftungsvorstand.

Als Vermögen bringt der frühere Förderverein das Grundstück mitsamt Gebäude „Alte Brauerei“ sowie den Bargeldbestand des Vereins in die Stiftung ein. Die Brauerei wird zurzeit von der Musikinitiative Schortens, dem Musikzug Blau-Weiß, den Johannitern, der Diakonie und Tafel sowie der Sportschule Kuntao und bald auch vom Heimatverein genutzt. Aus den Mieteinnahmen seien einige tausend Euro für Maßnahmen im Sinne der Bürgerstiftung übrig.

Dem Stiftungsrat steht Bürgermeister Gerhard Böhling vor: „Ich freue mich, dass das Leben in der Alten Brauerei weitergeht und nun neue Wege beschritten werden.“

Oliver Braun Agentur Hanz / Redaktion Jever
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