Horumersiel Nach der ersten erfolgreichen Auflage der Horumersieler Literaturtage startet das Projekt der Initiatoren Michael Hellbusch, Andreas Reiberg und Erhard Ahlrichs in die zweite Runde.

Wie berichtet, wird es unter dem Motto „Lust im Untergang“ vom 2. bis zum 4. Mai an mehreren Veranstaltungsorten im Wangerland Workshops, Musik und Lesungen geben.

Daran sind 15 Autoren und Illustratoren beteiligt, darunter der Berliner Poetry-Slam-Künstler Bas Böttcher, der Lyriker Klaus Hundgeburt sowie der Blogger und Autor Gregor Sander.

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Zudem sind 20 Lesungen an Schulen geplant, die von Uta Esselborn und Wiebke Redell vorbereitet werden.

Aktionen geplant

Bereits zu Beginn der Literaturtage soll zwischen Dorfplatz und dem Hafen Wangersiel in Horumersiel ein sogenannter „Lesetampen“ gespannt werden. Dabei handelt es sich um ein dickes Tau, mit dem normalerweise Schiffe im Hafen festgemacht werden. Stattdessen sollen an dem Tau kleinere Aktionen stattfinden und die Arbeitsergebnisse der Workshop-Teilnehmer sollen dort am Sonnabend, 4. Mai, von 18 bis 20 Uhr ausgestellt werden.

Die Eröffnungslesung ist für Donnerstag, 2. Mai, ab 19.30 Uhr, in der St. Marien Kirche in Schillig geplant. Dann wird der Sänger und Musiker Iko Andrae gemeinsam mit seinem Partner Andreas Bahlmann zum Thema „Zwischen Ankunft und Abfahrt“ Texte und Lieder über Horumersiel und das Meer aus der Sicht eines singenden Seglers vortragen.

Iko Andare wurde 1960 in Jever geboren und wuchs auch dort auf. Von seinen Eltern erbte er, nach eigener Aussage, seine Lust am Schreiben und Singen.

Noch während der Schulzeit gründete er eine Schülerrock-Band, die sich zuerst von den Kinks und den Beatles, später von Ton Steine Scherben und Udo Lindenberg inspirieren ließ. Er veröffentlicht seit mehr als 30 Jahren seine Musik – unter anderem auch auf Plattdeutsch.

Autor Daniel Schnorbusch liest während der Eröffnung der Literaturtage aus „Problemzonen des Lebens – Meine Gespräche mit Fräulein Schröder“. Schnorbusch verbindet mit der Nordseeküste das Haus seiner Großmutter in Wittmund, in dem der in München lebende Autor bis heute seine Ferien verbringt. Er wurde 1961 in Bremen geboren, wuchs in Hamburg auf, studierte unter anderem Literaturwissenschaft und Philosophie.

Auch Malerin Karin Mennen wird an diesem Tag einen Teil ihrer Bilder ausstellen. Und Autorin Judith Hermann wird erneut ins Wangerland kommen und wie im Jahr 2011, bei den ersten Literaturtagen, bisher unveröffentlichtes Material vorstellen.

Während der Seminare und Workshops gehen die Teilnehmer dann an drei Tagen auf Spurensuche im Wangerland, sie sollen viele Fragen stellen, werden aber nicht immer eindeutige Antworten bekommen können. „Dennoch sollten sie vieles versuchen und ausprobieren, dabei viel schreiben, zeichnen und malen“, meint Michael Hellbusch.

Eigene Texte schaffen

Besucher können also ihre eigenen Texte, Zeichnungen oder Bilder schaffen.

Karten für die verschiedenen Veranstaltungen gibt es bei der Volkshochschule Friesland-Wittmund unter Tel. 04461/98 790 oder unter Tel. 04462/86 33 41.


Mehr Infos unter   www.vhs.frieslandwittmund.de 
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