Dangast Wenn am Abend der Himmel auch mit Wolken verhangen, am Strand von Dangast scheint immer die Sonne. Zumindest wenn Watt-en-Schlick-Festival ist. Am Samstag, zur Halbzeit des dreitägigen Festivals, gab es von Elektro bis Blaskapelle eine breite Auswahl.

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Highlights, ganz subjektiv, waren neben besagter Blaskapelle, besser bekannt als Moop Mama, unter anderem Chef’Special. Einen Stilmix auf die Bühne zu bringen, ist immer schwierig. Die Chefs schaffen das aber ohne Probleme: Reggae-Elemente treffen auf Rap, Pop und Indie. Das gefiel auch den Zuschauern, die zum Teil ausgelassen tanzten. Chef’Special existieren übrigens schon seit zehn Jahren und kommen aus den Niederlanden, genauer aus Haarlem.

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Moop Mama, die vor dem Headliner Dendemann die Hauptbühne in Beschlag nahmen, sorgten derweil am Abend dafür, dass die Zuschauer noch mehr Bewegung bekommen. Stücke vom aktuellen Album und Dauerbrenner wie „Liebe“ gingen bei den Festivalgängern gewohnt direkt vom Trommelfell in die Beine. Selbst auf der Tribüne wurde ausgiebig getanzt, ein wahrer Belastungstest für die Konstruktion.

Jazzanova sorgten auf der Hauptbühne derweil am Nachmittag für chilligen Jazz mit beeindruckendem Gesang. Bonaparte drehten hingegen ein bisschen am Verrücktheits-Regler und spielten, sehr zur Freude vieler Fans, auch einige Lieder aus früheren Phasen. Dendemann, der als Headliner den Abend beschloss, war: Dende eben. Zurecht gefeiert.

Doch auch abseits der großen Bühne wurde wieder viel geboten: Faakmarwin, die Haus-und-Hof-Band des Festivals „Andy ist auf einem Tennisturnier“, welches kommendes Wochenende in Tossens (Butjadingen) stattfindet, spielten; bei Enno Bunger im Zelt war kein Durchkommen; Gianni Mae zeigte auf dem Floß, warum man sie als Trap-Queen bezeichnet und Ricky Dietz brachten die Gäste im Zelt so sehr in Ekstase, dass man die Jubelschreie noch weit über den Strand hinaus hören konnte.

Gelesen wurde natürlich auch wieder, zum Beispiel von Ronja von Rönne und Heinz Strunk.

An diesem Sonntag, dem letzten Festivaltag, geht das Programm nahtlos weiter. Um 10 Uhr beginnt das Schlickrennen. Bummelkasten werden um 11 Uhr im Zelt den musikalischen Teil eröffnen, ferner gibt es Auftritte unter anderem von Lisa Morgenstern, Erdmöbel, Fatoni, Faber und dem Secret Headliner.

Letzterer könnte sogar schon am Samstag auf dem Festival gewesen sein. Zumindest hofften das so einige Zuschauer, die einen Platz bei Ricky Dietz ergattern konnten. Denn der Rapper Sway Clarke wurde unter anderem von Pierre Baigorry begleitet, der bekanntlich ein Stadtaffe ist und ein Haus am See besitzt. Vielleicht bleibt Baigorry, auch bekannt als Peter Fox, ja noch bis Sonntagabend?

Vielleicht als Gast, denn der Secret Headliner ist jemand anderes: Peter Horazdovsky, Michael Krammer, Philipp Scheibl und Front-Schlingel Maurice Ernst. Das Quartett bildet zusammen die Band Bilderbuch und die ist ein gern gesehener Gast auf dem Watt-en-Schlick. Wer Bilderbuch an diesem Sonntag um 22 Uhr live sehen will, sollte sich beeilen: Denn für den Sonntag gibt es noch ein paar Restkarten an der Tageskasse.

Claus Arne Hock Redakteur / Online-Redaktion
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