Dangast Mit der Finissage der Jahres-Ausstellung „Inszenierte Bildräume“ endete am Sonntag der vierte Teil der Jubiläumsreihe „Zwischen Avantgarde und Tradition“ im Franz-Radziwill-Haus in Dangast. Anlass der Reihe ist der 125. Geburtstag des Malers Franz Radziwill am 6. Februar. Mehr als 4000 Besucher haben sich die Ausstellung in Dangast angesehen und erlebten Radziwills unverwechselbare bildliche Gestaltung des Tiefenraumes, die bei allen stilistischen Umbrüchen durchgehend in seinen Werken zu finden ist.

Der Fokus der ausgewählten Bilder lag auf der Betonung der formalen Bildstrategien Kontrast, Farbe und Fläche. Zur Ausstellungseröffnung vor einem Jahr hatte der niedersächsische Minister für Wissenschaft und Kultur, Björn Thümler, den hohen Stellenwert des Dangaster Künstlerhauses für die Kulturlandschaft betont.

Im vergangenen Jahr erschien auch die in Buchform veröffentliche Lebensgeschichte des Malers Franz Radziwill. Gut anderthalb Jahre hatte der Bremer Professor Dr. Eberhard Schmidt in Archiven in ganz Deutschland zum Leben des Dangaster Künstlers recherchiert, um erstmals eine umfassende Biografie des Malers zu erstellen. Am Sonntag war Professor Schmidt nun auch bei der Finissage dabei. „Viele Hinweise fand ich in seinem Briefwechsel, der hier im Radziwill-Haus lagert“, sagte Schmidt, der am Sonntag mit den Besuchern ins Gespräch kam. In den unterschiedlichsten Archiven fand er Material über ein außerordentlich abwechslungsreiches Leben, außerdem hat er Zeitzeugen-Interviews geführt.

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Die Ausstellung wurde von einem Programm mit Gesprächsrunden und Aktionen begleitet. In den Ferien beschäftigten sich Kinder bei dem besonderen Angebots „Theater im Schuhkarton“ mit dem Thema der Ausstellung. Zu den öffentlichen Führungen durch die Ausstellung konnten auch Gruppen begrüßt werden, die sich regelmäßig die Ausstellungen im Radziwill-Haus ansehen, darunter der „Seniorenclub Bremen“ und die „Berliner Kulturreisenden“.

Zum Abschluss der Finissage konnten die Gäste den Dokumentarfilm von Konstanze Radziwill und Gerburg Rohde-Dahl mit dem Titel „Konsequent Inkonsequent – Der Maler Franz Radziwill“ sehen, der am Sonntag im Franz-Radziwill-Haus präsentiert wurde.

Die nächste Ausstellung mit dem Titel „Lichtspiele“ beginnt am 22. März und bildet den Abschluss des Geburtstagszyklus. Es werden Radziwills fantastische Lichtinszenierungen gezeigt: Übermächtige Lichtquellen, imaginäre Scheinwerfer strahlen in seinen Bildern Stadtlandschaften und Naturräume an und rücken die Szenerie oft ins Metaphysische.

Auch eine große Feier steht bevor: Am Donnerstag, 6. Februar, findet ein Festakt zum 125. Geburtstag des Dangaster Malers Franz Radziwill im Oldenburger Schloss statt.

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