Diesel-Vergleich – VW und Verbraucherschützer  einigen sich doch
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Carolinensiel Die Umsetzung des Masterplans zur besucherorientierten Neuausrichtung des Deutschen Sielhafenmuseums hat begonnen. Die Finanzierung der Förderprojekte ist gesichert. Voraussetzung für die Neugestaltung der Dauerausstellungen ist die Sanierung der Museumsgebäude, die die Eigentümerin Stadt Wittmund über das Förderprogramm „Städtebaulicher Denkmalschutz“ vornimmt.

Rund 26 000 Besucher im vergangenen Jahr

Rund 26 000 Besucher hat das Deutsche Sielhafenmuseum 2019 gezählt – damit bewegt sich die Zahl auf gleichem Niveau wie 2018.

Im vergangenen Jahr wurden vier Ausstellungen gezeigt, dazu kamen das Fest „25 Jahre Alte Pastorei“ und Traditionsveranstaltungen wie die Wattensail. Die Schiffsandacht hat es 2019 zum letzten Mal gegeben, stattdessen wird es Open-Air-Gottesdienste geben.

Insgesamt wird der Veranstaltungskalender 2020 etwas schmaler ausfallen, denn die Umsetzung des Masterplans bindet viel Zeit. Das Groot Hus, die Wiedereröffnung ist für 2020 vorgesehen, wird sich dann schwerpunktmäßig der Ausstellung „Vom Handelshafen zum Museumshafen“ widmen. Anschließend ist auch das Kapitänshaus an der Reihe. Hier wird sich dann alles um das Leben der Schifferfamilien drehen, und in der Alten Pastorei erklärt die Ausstellung den Besuchern die Schwerpunkte der Natur- und Kulturgeschichte auch rund um die Harlebucht.

2,3 Millionen Euro sind für die Neugestaltung veranschlagt, hinzu kommen eine Million Euro für die Sanierung. Erste bauliche Maßnahmen sind die Sanierung der Fassade des Groot Hus. Um den Anforderungen des Brandschutzes und der Barrierefreiheit gerecht zu werden, erhält das Gebäude ein zweites Treppenhaus und einen Fahrstuhl. Bislang gibt es nur eine Treppe aus Holz. „Wir brauchen einen zweiten Rettungsweg“, so die Museumsleiterin Dr. Heike Ritter-Eden. Der Aufzug wurd durch den Europäischen Meeres- und Fischereifond finanziert.

Bei der inhaltlichen Neuausrichtung soll künftig anhand von Biografien und Lebensgeschichten der Carolinensieler Bevölkerung die Geschichte des Sielorts erzählt werden. Wie das aussehen kann, hat die Sonderausstellung „Carolinensiel – das Tor zur Welt“ im Jahr 2017 bereits gezeigt. Dieses Konzept soll nun auf das ganze Museum übertragen werden.

Hauptförderer des Projekts „Neugestaltung und Attraktivitätssteigerung“ ist mit 60 Prozent die N-Bank über die EFRE-Mittel „Touristische Infrastruktur“. Der Eigenanteil durch die Träger Stadt Wittmund, Landkreis Wittmund und Förderkreis Deutsches Sielhafenmuseum ist ebenfalls bewilligt.

Außerdem erhält das Museum jeweils eine hohe Summe von der Stiftung Niedersachsen und aus dem Niedersächsischen Investitionsförderprogramm für kleine Kultureinrichtungen des Ministeriums für Wissenschaft und Kultur.

Zudem sind Klosterkammer und EWE-Stiftung großzügig an der Gesamtmaßnahme beteiligt. Aus dem Europäischen Meeres- und Fischereifonds (EMFF) wird gesondert die Abteilung „Küstenfischerei und Nordseetourismus“ gefördert.

Die Umsetzung der Maßnahme hat bereits begonnen. Das Groot Hus ist fast komplett leergeräumt, so dass die Bauarbeiten dort jetzt starten können. Während des Umbaus arbeitet das Museumsteam mit Hilfe der Museumsberatungsfirma ZEITseeing aus Brandenburg und dem Geografen Peter Kremer fortwährend an dem inhaltlichen Ausstellungskonzept.

Diese Arbeit wird durch die Niedersächsische Sparkassenstiftung und die Kulturstiftung der Sparkasse LeerWittmund gefördert. Die Stiftungen der Sparkassen haben bereits im Vorwege der Maßnahme den Masterplan zur inhaltlichen und besucherorientierten Neuausrichtung des Deutschen Sielhafenmuseums in Carolinensiel finanziert.

Zum Saisonbeginn am 28. März sind das Kapitänshaus und die Alte Pastorei täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Das Groot Hus bleibt wegen der Umbaumaßnahmen vorerst geschlossen. Am 29. März wird in der Alten Pastorei die Sonderausstellung „Die Harlebucht - von Menschenhand gemachtes Land“ eröffnet.

„Wir möchten das Sielhafenmuseum langfristig wieder attraktiv machen für Besucher. Schließlich ist es ein wichtiger kultureller Leuchtturm und ein touristischer Anziehungspunkt für die gesamte Region“, sagt Ritter-Eden. „Mit der Neuausrichtung soll die ursprüngliche Bedeutung der historischen Gebäude stärker herausgestellt werden.“


Mehr Infos unter   www.deutsches-sielhafenmuseum.de 
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