[SPITZMARKE][SPITZMARKE][SPITZMARKE][SPITZMARKE][SPITZMARKE][SPITZMARKE][SPITZMARKE][SPITZMARKE]JEVE JEVER/LR - Mit einem Vortrag zum Thema „Bismarck und die Kunst – Bismarck und die Musik – Künstler in der Staatskunst“ eröffnet der Leiter des neuen Bismarck-Museums in Jever, Günter G. A. Marklein, am Donnerstag, 20. Januar, eine neue Vortragsreihe. Beginn ist um 19.30 Uhr im Bismarck-Museum an der Wangerstraße 15 (Tel. 04461/918114). Der Eintritt kostet zwei Euro.

Bismarck habe, im Gegensatz zu Friedrich dem Großen, kein großes Verständnis für die Kunst gehabt, betont Marklein. „Er wollte die Kunst nicht besitzen und er zuckte über Friedrich des Großen absichtsvoll ästhetische Bemühung, über seinen Stolz auf seine Dichtung, der ihm nach Eitelkeit schmeckte, ein wenig die Achseln“, schreibt Marklein in seiner Vortrags-Ankündigung.

„Wenn der Alte Fritz noch in hohem Alter Rousseau zu verstehen versuchte und ihn nach dem Tageswerke noch studierte, blätterte Bismarck, wenn er abends erschöpft heimkehrte und nach dem Essen mit Frau und Kindern und Hunden um den Kamin saß, in harmlosen Geschichten oder bestenfalls im Fritz Reuter herum“, so Marklein.

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Richard Wagners Bedeutung habe er nicht gesehen, Zola sei ihm ein Greuel gewesen, und dass zu seiner Zeit eine Persönlichkeit wie Nietzsche gelebt hatte, habe er ohne Interesse erst in Friedrichsruh erfahren. Das Theater sei ihm ebenfalls gleichgültig gewesen, und die Malerei seiner Zeit war ihm, wenn nicht der Name Lembachs darunter stand, ebenfalls „wurscht", zitiert Marklein Bismarck.

Dabei sei es seltsam, dass Bismarck so wenig Verständnis und Liebe für die Kunst seiner Zeit und für die Kunst überhaupt gehabt habe. Schließlich sei er selber aus dem „Stoff, aus dem man Künstler bildet“, so Marklein. Doch er habe sich blind und taub gegen die Musen ganz von seiner gewaltigen Aufgabe verschlingen lassen.

All diese Aspekte will Marklein am Donnerstag beleuchten. Zudem geht er der Frage nach, warum in der Hauptstadt Berlin so wenig an Bismarck erinnert, obwohl er dort „mehr als 30 Jahre wie ein ungekrönter König gewirkt hat“.

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Bürgerverein mit neuem Vorstandsteam

wahlen Silvia Jennerich löst Herbert Schüdzig ab – Neuer Stellvertreter ist Wolfgang Wieland

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Schüdzig hatte sein Amt aus persönlichen und beruflichen Gründen zur Verfügung gestellt. Auch sein Vize Klaus Fischer kandidierte nicht mehr.

von klaus homola JEVER - Der Bürgerverein Jever hat einen neuen Vorstand. Am Freitag löste die bisherige Schatzmeisterin Silvia Jennerich den bisher an der Spitze agierenden Herbert Schüdzig ab.

Der bisherige Vorsitzende hatte nicht mehr kandidiert, weil er aus beruflichen und persönlichen Gründen der veranwortungsvollen Aufgabe nicht mehr nachkommen könne. Während seiner Arbeit im Vorstand habe es ihm viel Spaß gemacht, mit den Vorstandskollegen den Verein zu führen. Schüdzig war im Jahre 2001 Nachfolger des langjährigen Vorsitzenden Johann Lünemann geworden.

Schüdzig will Mitglied im Verein bleiben und wünschte dem neuen Vorstand ein glückliches Händchen bei seinen Entscheidungen. Auch sein Vize Klaus Fischer stellte aus persönlichen Gründen das Amt zur Verfügung.

Die vom stellvertretenden Bürgermeister Bolko Schroeder geleiteten Vorstandswahlen brachten dann die weiteren Ergebnisse: stellvertretender Vorsitzender ist Wolfgang Wieland (bisher Vergnügungsleiter), Kassiererin Ingrid Strack, Schriftführer Volker Toben und Vergnügungsleiterin Elfriede Wieland (bisher zweite Vergnügungsleiterin).

Schroeder bedauerte, dass Schüdzig in dem Jahr zurücktrete, in dem der Verein 100 Jahre alt werde.

Vor den Wahlen übernahm Schüdzig die Aufgabe, treue Mitglieder zu ehren. Es war dies einmal Erika Rase, die seit 40 Jahren dem Verein angehört. Ferner erhielten Peter Ennen, Dieter Janßen und Ihno Paradies eine Auszeichnung für ihre 25-jährige Zugehörigkeit. Hans Sültenfuss (25 Jahre) war nicht anwesend.

Des weiteren überreichte Schüdzig dem Vorsitzenden des Boßelvereins Cleverns-Sandelermöns „kum herut“, Berthold Tjardes, eine Spende zum Wiederaufbau des Vereinsheims, das kurz nach Fertigstellung in Flammen aufgegangen war (die NWZ berichtete).

Höhepunkte im Jahresprogramm des 658 Mitglieder zählenden Vereins waren Schüdzig zufolge der Stiftungsball, die Frühjahrs- und Bänkereinigungsaktion sowie die Fahrten in die Pfalz und nach Berlin. Er kündigte eine Chronik zum 100-jährigen Bestehen des Bürgervereins Jever an, die von Dr. Fritz Blume und Lore Jäger erstellt werde.

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