DANGST Mit mächtigem Schub wendet die „Etta von Dangast“ im Dangaster Hafen, um dann mit einem kräftigen Signal zur nächsten Rundfahrt in den Jadebusen auszulaufen. Von der Kaimauer winken Zuschauer den Gästen auf dem gut besetzten Schiff zu. Weniger Meter weiter steht der Seenotretter „Otto Behr“, auf dem am Sonntag, dem Tag der Seenotretter, die freiwilligen Rettungsmänner Jens Lohmann und Andreas Klatte die Besucher des Hafenfestes informieren.

Eine Kirmesmeile schlängelt sich am Hafen entlang und geht in einen Flohmarkt über, der bei herrlichen Wetter ebenfalls gut besucht ist. Horst Düsberg, Organisator des Hafenfestes, blickt nur kurz aus seiner Backstube nach draußen. Er hat keine Zeit, die Berliner wollen auf die Ladentheke. Wer Fisch oder einen anderen Imbiss will, muss sich schon mal einige Minuten gedulden; denn Andrang ist groß.

Der Shantychor „De Freezen ut Varel“ schaut auf einen voll besetzten Biergarten. „Ein dankbares Publikum“, meint Sänger Heinz-Georg Buchtmann. Begeistert klatschen die Zuschauer mit. Die Seemannslieder kommen gut an. Am Nachmittag unterhält das „Trio Musette“.

Einwilligung und Werberichtlinie

Ja, ich möchte den Corona-Update-Newsletter erhalten. Meine E-Mailadresse wird ausschließlich für den Versand des Newsletters verwendet. Ich kann diese Einwilligung jederzeit widerrufen, indem ich mich vom Newsletter abmelde (Hinweise zur Abmeldung sind in jeder E-Mail enthalten). Nähere Informationen zur Verarbeitung meiner Daten finde ich in der Datenschutzerklärung, die ich zur Kenntnis genommen habe.

Zum Auftakt des Hafenfestes am Freitagabend hatte die Band „Black Jack“ aus Jever reichlich Zuhörer in den Dangaster Hafen gelockt. „Es war ein super Sommerabend“, sagt Horst Düsberg. Am Sonnabend sei es kühler gewesen, weswegen „Jay and Friends“ trotz Soul, Funk, Disco sowie R&B-Musik nicht so viel Publikum begrüßen konnte.

Der Sonntag ist immer der attraktivste Hafenfesttag, bestätigen mehrere Händler auf dem Flohmarkt. Kurzweilig ist auch das Strandleben nebenan; denn auch baden ist dank Hochwasser möglich.

Im Vorjahr waren die Kaianlagen wegen eines Unwetter bei Flut überspült worden. Daran erinnert sich Manfred Taddey noch gut. Der Vareler ist ehrenamtlich für die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger aktiv und auf dem Hafenfest mit einem Stand vertreten. Er sammelt Spenden. „Ich finde gut, dass es die Seenotretter gibt“, sagt Reinhardt Antkowiak aus Varel, als er Geld in das „Spendenschiff“ steckt. Schließlich könne jeder mal in Seenot geraten.

Christoph Koopmeiners Wildeshausen/Dötlingen / Redaktion Wildeshausen
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.