HOOKSIEL Der Förderverein Kunst- und Erlebnispfad Hooksiel um den Vorsitzenden Norbert Wißing nimmt Anlauf für das nächste große Skulpturen-Projekt: Die Mitglieder haben ein Auge auf die Gruppe „Schneiders Sohn will Meer“ des Westersteder Künstlers Norbert Marten geworfen. „Angedacht war, die Bronze an die Alte Schneiderei zu stellen, doch das geht nicht“, berichtete Schriftführer Henning Gieseke am Dienstag bei der Jahreshauptversammlung des Fördervereins.

Denkbar wäre aber, die Skulptur auf dem Platz vor dem Künstlerhaus zu errichten – „wir würden sie dann umbenennen in ,Fischers Sohn will Meer‘“, sagte Gieseke. Allerdings hat die Gruppe einen Nachteil: „Sie kostet rund 26 000 Euro“, erklärte 2. Vorsitzender Heinz Keweritsch. Der Förderverein hat deshalb die Verwirklichung der Skulptur um drei Jahre verschoben – zur Finanzierung sollen große Stiftungen beitragen, die Anträge werden im Frühjahr gestellt.

„Bereicherung für Hooksiel“

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„Den Förderverein zeichnet aus, dass er sich zuerst auf ein Kunstwerk festlegt und Euphorie entfacht – die Finanzierung kommt dann am Ende“, würdigte Bürgermeister Harald Hinrichs den regen Verein: „Bei ganz vielen Vereinen erlebt man das andersherum.“ Hinrichs nannte das Wirken des Fördervereins eine Bereicherung für Hooksiel und das gesamte Wangerland.

Bis zur Verwirklichung der Marten-Gruppe plant der Förderverein mit mehreren kleineren Projekten: Henning Gieseke hat einen Brunnenaufsatz aus Bronze mit dem Titel „Alles Leben entstammt dem Wasser“ geschaffen, nachempfunden ist er den Grafiken Eschers. Der Brunnen soll im künftigen „Bürgerpark“ Hooksiel Platz finden. Den will die Interessengemeinschaft „De Hooksieler“ im Rahmen der Aktion „Wangerland blüht auf“ auf der Freifläche am Seniorenzentrum Azurit anlegen.

Zudem wartet die Skulptur „Die Welle“, ebenfalls von Gieseke geschaffen, auf Verwirklichung. Sie soll auf der Betonkuppel der ehemaligen Freilichtbühne am Hooksieler Strand errichtet werden. Gieseke verzichtet bei beiden Skulpturen aufs Honorar. Dennoch kostet die „Welle“ aus Edelstahl und Granit rund 13 000 Euro. Der Verein sammelt bereits Gelder dafür.

Von der Horumersieler Künstlerin Karin Mennen wartet zudem noch das „Seepferdchen“ auf Verwirklichung – ebenfalls ein Projekt, das in den nächsten beiden Jahren angegangen werden soll.

„Prima Zusammenarbeit“

Mit 2200 Euro in der Vereinskasse, übrig geblieben von der Finanzierung der „Pollerbesucher“ von Angelika Große im Alten Hafen, ist die Basis für die kleineren Projekte gelegt, berichtete Kassenwartin Anja Dittmer. Die Volksbank Jever hat bereits zugesagt, den Förderverein mit 750 Euro aus dem Gewinnsparen zu bedenken. Auch Richard Herfurth, Vorsitzender der Dorfgemeinschaft Hooksiel, sagte in der Versammlung einen Zuschuss für eines der nächsten Projekte zu. Er lobte die Zusammenarbeit zwischen beiden Hooksieler Vereinen als „prima“.

In den Kunst- und Kulturbeirat der Gemeinde Wangerland, Bindeglied zwischen den Dörfern des Wangerlands, Kunstschaffende, Veranstalter und Gemeinde entsendet der Förderverein Kunst- und Erlebnispfad Norbert Wißing und Henning Gieseke als Mitglieder.

Vorsitzender Wißing wies darauf hin, dass sich der Förderverein in diesem Jahr nicht am Hooksieler Weihnachtsmarkt beteiligt. Informationen über den Verein sind im Aushangkasten am Künstlerhaus sowie in der Außenstelle im „Hooksieler Lädchen“ zu erhalten oder im Internet:

 @   http://www.hooksiel-erleben.de

Melanie Hanz Agentur Hanz / Redaktion Jever
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