Sande „Es gibt nichts Gutes, außer man tut es“, zitiert Ute Stoffers den Schriftsteller Erich Kästner. Und wenn es dann noch so viel Spaß macht, Gutes zu tun, kann es gar nicht besser laufen. Als Ute Stoffers aus Cäciliengroden von dem Projekt Mini-Decki erfuhr, stand gleich fest, dass sie die Aktion unterstützen wollte. Sie war am Sonnabend eine von rund 35 Frauen, die im Saal des evangelischen Gemeindehauses Kuscheldecken für Flüchtlingskinder nähten.

Reger Betrieb

Die Idee kommt aus der Schweiz. Aufgegriffen wurde sie in Sande von Dörte Hacke (Team Alte Pastorei) und Angela Hoffbauer (Bündnis für Familie), die auch Britta Lamberty, Meike Wübbenhorst, Monika Froehlich-Janßen, Heike Dratwa, Petra Harnack und Gabi Mydla dafür begeisterten. Die Gruppe organisierte jetzt einen kreativen Tag, Ziel war, 32 Kuscheldecken fertigzustellen, denn so viele Kinder bis zum Alter von zwölf Jahren leben derzeit in Flüchtlingsfamilien in Sande.

Den ganzen Tag über herrschte reger Betrieb im Gemeindesaal, die Frauen gönnten sich kaum Zeit zum Mittagessen. Die Nähmaschinen surrten ohne Unterlass. Auch Ingegerd Millahn aus Sillenstede war dabei. „Ich nähe auch privat gerne, bin immer da, wenn für die Enkelkinder was zu flicken ist“, erzählt sie. Auch sie hatte sich spontan entschlossen, das Projekt zu unterstützen. Und Gertrud Dopjans aus Schortens überlegt bereits, ob so eine Aktion auch in der Nachbarkommune sinnvoll wäre.

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Bunte Stoffe und Motive

Am Nachmittag zeigten sich Dörte Hacke und Angela Hoffbauer ganz begeistert: Statt der angestrebten 32 Decken stapelten sich nun insgesamt 96 Kuscheldecken im Format ein Meter mal 1,20 Meter auf den Tischen. Kunterbunt und in den unterschiedlichsten Drucken, so dass kleine Kinder genauso viel Freude daran haben werde wie die schon etwas älteren. Die Stoffe waren übrigens alle durch Spenden zusammen gekommen, in vielen Haushalten wurde im Vorfeld nicht mehr benötigte Bettwäsche aussortiert.

Die Übergabe der Decken soll in Kürze in offiziellem Rahmen stattfinden, Details werden derzeit noch beraten.

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