Friesland Der evangelisch-lutherische Kirchenkreis Friesland-Wilhelmshaven schaltet zum 1. Januar seine neue Internetseite www.kirche-am-meer.de frei. Bei der Kreissynode am Sonnabend in Jever präsentierte Michael de Vries von der Kirchenverwaltung den 47 Synodalen der 31 Gemeinden die Seite. Sie soll auch für Feriengäste informativ und leitend sein.

Zuvor war im Gottesdienst Kreiskantor Klaus Wedel ins Amt eingeführt worden. Wie berichtet, hat der Kirchenkreis einen Trägerwechsel bei den Kantoraten vollzogen: Seit Juli ist der Kirchenkreis Arbeitgeber für den kirchenmusikalischen Dienst. Bislang waren die hauptamtlichen Kantoren bei den jeweiligen Kirchengemeinden angestellt.

Oberkirchenrätin Annette-Christine Lenk überbrachte Grüße der Kirchenleitung in Oldenburg und beantwortete Fragen aus den Gemeinden. Sie berichtete von positiven Eindrücken bei ihren letzten Besuchen in friesländischen Gemeinden und forderte die Gemeinden auf: „Weg mit der protestantischen Bescheidenheit. Es gibt so viel Gutes aus den einzelnen Bereichen zu berichten.“

Sie nahm nach Oldenburg den Wunsch der Gemeinden mit, sich noch einmal intensiv mit dem Thema der denkmalgeschützten Kirchen und kleinen Friedhöfen zu beschäftigen. Durch den Wandel in der Bestattungskultur stehen einige Friedhöfe am Rand ihrer wirtschaftlichen Möglichkeiten.

Beschlossen hat die Synode die Fortsetzung des Projekts „Zukunft einkaufen“. Das vom Kirchenkreis initiierte Projekt ist befristet auf drei Jahre und läuft eigentlich Ende Dezember aus. Doch nun strahle es in andere Kirchenkreise aus, berichtete Kreispfarrer Christian Scheuer.

Als neue Kreisdiakoniepfarrerin wurde Dr. Ivonne Buthke gewählt. Die Schortenser Pastorin präsentierte sich als Spezialistin im Bereich Diakonie. Sie ist Nachfolgerin von Pastor Rainer Ewald, der die Stelle 27 Jahre innehatte.

Burkhard Streich, Leiter der Kirchenverwaltung in Roffhausen, präsentierte den Haushalt 2015, der einstimmig angenommen wurde. Er hat ein Volumen von 1, 75 Millionen Euro. Besonderheit dabei ist, dass auf die Evangelische Familienbildungsstätte 55 Prozent der Mittel entfallen – das sei ein gutes Zeichen für dieses Angebot der Kirche. Der Anteil der Kirchenmusik liegt bei 15 Prozent, 9 Prozent fließen in die Jugendarbeit.

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