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Hilfe, ich bin ein Vorbild!

Unter diesem Motto haben sich 22 Jugendliche aus dem Kirchenkreis Friesland-Wilhelmshaven zu einer Mitarbeiterschulung im evangelischen Gemeindehaus Sankt Michael in Obenstrohe getroffen, um ihrer „Juleica“ ein Stück näherzukommen. Am vergangenen Wochenende erfuhren die Jugendlichen eine Menge darüber, wie sie als Gruppenleiter Vorbild für Kinder und Jugendliche sind, wie wichtig Sprache, Gestik und Motivation sind und wie sie ihre eigenen Stärken in der ehrenamtlichen Arbeit einsetzen können. Daneben waren die Begegnung mit Gleichaltrigen und das Gemeinschaftserlebnis wesentliche Bestandteile der Schulung. Vorbereitet und durchgeführt wurde die Schulung von Kreisjugenddiakonin Ulrike Strehlke-Zobel und Kreisjugenddiakon Herko Zobel, die neben der inhaltlichen Gestaltung der Schulung dafür sorgten, dass es der Schulungsgruppe auch beim Essen an nichts fehlte. Die meisten Jugendlichen waren sich am Ende sicher, dass sie im nächsten Jahr bestimmt wieder mit auf eine oder mehrere Schulungen fahren wollen.

    

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Die Geschichte unseres Geldes“ lautet der Titel einer Ausstellung der Raiffeisen-Volksbank Varel-Nordenham zum Abschluss ihres Jubiläumsjahres. In Zusammenarbeit mit Klaus Büntemeyer und Detlev Antons vom Vareler Heimatverein werden in der Schalterhalle in Varel Geldnoten von 1904 bis hin zum Euro ausgestellt. Die Fundstücke sind bis zum 25. November zu besichtigen. Die Bank feiert in diesem Jahr ihr 100-jähriges Bestehen. Nach vielen verschiedenen und gut besuchten Veranstaltungen und einen Jubiläumsbonus für alle Mitglieder blickt der Vorstandsvorsitzende Ralph Zollenkopf auf ein erfolgreiches Jahr zurück.

   

Dem Aufruf des Klootschießer Landesverbandes Oldenburg zum Seniorennachmittag sind 370 Senioren gefolgt und haben damit für einen vollen Saal im „Spohler Krug“ in Spohle gesorgt. Der Vorsitzende des Landesverbandes, Johann Hasselhorst, hieß die Besucher aus den Landkreisen, Ammerland, Friesland und der Wesermarsch willkommen. Er lobte die große Gemeinschaft und das hervorragende Miteinander. Ein „Heimspiel“ genoss Bürgermeister Jörg Pieper. Als Aktiver in der 1. Männermannschaft des KBV Spohle ist er in der ranghöchsten Klasse, der Landesliga, aktiv. Pieper: „Toll wie sich immer Jung und Alt beim Heimatsport einbringen.“ Der Vorsitzende des Rüstringer Heomatbundes, Hans-Rudolf Mengers, sprach die Verbundenheit zu den Klootschießern aus und erinnerte an das Gedenken im kommenden Jahr, an die vor 500 Jahren stattgefundenen Freiheitskämpfe der Butjadinger und Stadlander. Vom Niederdeutschen Heimat-und Kulturverein sprach Vorsitzender Peter Fildstedt die „Schätze“ de Heimat an.

Für Furore beim Seniorennachmittag sorgte „Kiona“ Ihmels aus Grabstede. Im Abendkleid brachte sie Chansons zu Gehör. Gekonnt lies sie zahlreiche Witze und Anspielungen an die Männerwelt mit einfließen. Sie ist auch bekannt durch die TV- Serie „Verrückt nach Meer“, die neue Staffel läuft noch im November an. „Typisch Hamburgisch“ wie die gleichnamige CD, wurde es beim Auftritt von Jochen Wiegandt. Auch er hatte das Publikum mit seinem Hamburger Liederreigen, Geschichten und Witzen schnell in seinem Bann.

Für ordentlichen Schwung sorgte auch die „Gießelhorster Dörpsmusikanten“. Älteste Teilnehmer waren der 93-jährige Willi Witzke aus Seefelderaußendeich und die 94-jährige Anni Grade, die vom Johann Hasselhorst einen Präsentkorb überreicht bekamen.

    

Der Dachverband Familien-Aktivierungs-Management (FAM), ein bundesweiter Zusammenschluss von Einrichtungen der Jugend- und Familienhilfe, hat im Waisenstift Varel getagt. Das Waisenstift ist Gründungsmitglied des 1998 gegründeten Verbandes. Rüdiger Pieper, pädagogischer Leiter im Waisenstift, ist im Vorstand tätig. Die Vorteile des Verbandes liegen für ihn klar auf der Hand: „Mit Hilfe des Verbandes und dem regelmäßigen Fachaustausch werden das FAM-Programm und die Fachkräfteausbildung ständig weiterentwickelt. Für den Arbeitsprozess werden feste Standards vorgegeben. Die Arbeit erfolgt methodengestützt, wird wissenschaftlich evaluiert und ist transparent für Mitarbeitende, Familie und Kostenträger“.

Pieper, selbst FAM-Trainer und in der Fachberater-Ausbildung aktiv, freute sich über die rege Teilnahme im Waisenstift. Rund 40 Mitglieder des Dachverbandes aus dem ganzen Bundesgebiet nahmen an der zweitägigen Veranstaltung teil. Thema war unter anderem: Alles kreist um den Job: „Wenn psychosoziale Arbeit krank macht ...“

FAM ist auch ein festes Leistungsangebot des Waisenstifts Varel. Mit diesem Programm will die Einrichtung verhindern, dass Kinder aufgrund von akuten Krisensituationen aus ihren Familien herausgenommen werden müssen. Das Programm basiert konsequent auf einem ressourcen- und lösungsorientierten Ansatz, der geprägt ist durch eine wertschätzende und respektvolle Haltung.

Am Rande der Veranstaltung sorgte das gerade erschiene Buch von Rüdiger Pieper für positiven Gesprächsstoff: Werkbuch: Familien-Aktivierungs-Management – Methoden der Familienaktivierung und Krisenintervention. „Ein Buch, dass man sowohl zum Nachschlagen in der Aktentasche haben kann wenn man in Familien arbeitet, das aber neben Praxisbeispielen auch durch Theorie ergänzt wird“, erklärte der Autor. Er arbeitet bereits an einem ergänzenden Band.

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