Die Kraftfahrzeug-Innung Oldenburg hat für die Innungsbezirke Stadt Oldenburg, Landkreis Oldenburg und Friesland die Gesellenprüfung abgenommen. Obermeister Dieter Meyer von der Kraftfahrzeug-Innung Oldenburg gratulierte bei der Freisprechungsfeier im Bildungszentrum der Kreishandwerkerschaft Oldenburg den jungen Gesellen und ermutigte dazu, sich den hohen Anforderungen der Weiterqualifikation im Kraftfahrzeughandwerk zu stellen.

Im Beisein von fast einhundert Gästen bedankte er sich bei den Ausbildungsbetrieben, Berufsschullehrern, Eltern und der Prüfungskommission für das erfolgreiche Zusammenwirken während der dreieinhalbjährigen Ausbildung.

Für seine herausragende Prüfungs- und Ausbildungsleistung wurde Alexander Kohl aus Bockhorn (Ausbildungsbetrieb AZA Pllmann & Reuter) mit einem Bestpreis der Kraftfahrzeug-Innung Oldenburg zusätzlich ausgezeichnet. Freigesprochen wurden zudem Thomas Altmann aus Bockhorn (AB-Autodienst), Max Braucksiepe aus Bockhorn (Holger Warnken), Simon Haitz aus Zetel und Vincent Kansy aus Varel (beide Autohaus Am Tannenkamp), Daniel Müller aus Varel (Autohaus Max Scholz), Renke Meyer aus Wilhelmshaven (Autohaus Knieper).

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Während einer Feierstunde wurden bei der Firma Bruns Omnibusverkehr in Varel langjährige Mitarbeiter geehrt. Auf 25 Jahre Betriebszugehörigkeit blicken Stanislaw Gorski, Hartmut Schulze und Jan Balion zurück. Für zehn Jahre wurden Rainer Bruns, Karsten Schmitt und Eckhard Janssen ausgezeichnet.

Eine hebräische Bibel hat Dr. Heiko Scheepker, Vorsitzender des Vareler Fördervereins für Kunst und Kultur, am Mittwoch an den Vorsitzenden der Jüdischen Gemeinde Oldenburg, Jehuda Wältermann, übergeben. Anlass war die Einweihung der Gedenktafel an der Schulstraße, die an die 29 ermordeten Bewohner des jüdischen Altenheims an der Schütting­straße 13 in Varel erinnert.

Die Bibel hatten die Mitglieder des Fördervereins gefunden, als sie in alten Beständen des Lothar-Meyer-Gymnasiums nach naturwissenschaftlichen Büchern geforscht hatten. Die Bibel aus dem Jahr 1839 war unter anderem im Besitz der höheren Bürgerschule Varel.

Insgesamt 35 Jahre gehörte Reinhold Jacobs fest zum Inventar des Waisenstiftes Varel. Am Donnerstag wurde der 61-Jährige in den Ruhestand verabschiedet. Nach seinem Studium in Emden fing er 1980 als Sozialpädagoge im Waisenhaus an. Zuletzt arbeitete er dort als pädagogischer Leiter. „Es gibt so viel, was mir in Erinnerung geblieben ist“, sagt Reinhold Jacobs. Doch eine Herausforderung ist ihm ganz besonders im Gedächtnis geblieben. „Ich habe mal ein Jahr in einer Wohngruppe gearbeitet, in der wir acht Monate lang nur zu zweit waren. Das war sehr viel Arbeit, nach Hause kam ich während dieser Zeit nicht oft“, berichtet er. Seine Familie – Ehefrau Ute Jacobs und Sohn Jonas Jacobs waren bei der Feierstunde in der Diele des Waisenhauses ebenfalls anwesend – habe sein außerordentliches berufliches Engagement aber stets mitgetragen.

Die Arbeit in der Einrichtung habe sich in den vergangenen Jahrzehnten sehr verändert. Vor allem die Akzeptanz der Kinder und Jugendlichen sowie der Angehörigen sei viel positiver. „Früher wurden die Kinder nur abgegeben. Heute werden sie nicht entmündigt, sondern wir nehmen sie als Partner ernst“, sagt Reinhold Jacobs.

In seinem launigen Rückblick würdigte der pädagogische Leiter Rüdiger Pieper den scheidenden Kollegen als einen Mann, „der immer neue Wege gegangen ist und seiner Zeit im methodischen Arbeiten weit voraus war“.

In ihrer Laudatio betonte die Leiterin des Waisenhauses Claudia Preuß: „Ihr Wirken hat Spuren hinterlassen, und das spüren wir heute noch.“ Und diese waren buchstäblich auf dem „Jacobsweg“ sichtbar. Denn zum Abschied wurde im Regentenzimmer eine Zeitlinie mit Fußspuren aus Papier aufgebaut, die für jedes Jahr seit 1980 ein besonderes Ereignis im Wirken von Reinhold Jacobs abbildete.

Die Personalakte hatte Frank Diekhoff, Geschäftsführer des Bezirksverbandes Oldenburg, Träger des Waisenstiftes Varel, mit dabei. „Ich bedanke mich für die vielen Jahre, in denen sie sich toll für diese Einrichtung eingesetzt haben“, sagte er. Auch die Waisenhausmitarbeiterinnen Christine Sirakowski und Imke Randolph gratulierten.

Reinhold Jacobs will seine hinzugewonnene Freizeit nun mit Nordic-Walking und dem Singen im Kirchenchor verbringen.

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