Weitergebildet haben sich die Imker des Kreisverbands Friesland-Wilhelmshaven. Es stand die Gewinnung von Sortenhonigen auf dem Bildungsplan. Guido Eich war als Bienenzuchtberater des Laves-Instituts für Bienenkunde aus Celle vor Ort. Mehr als 50 Imkerinnen und Imker konnte der Kreisvorsitzende Manfred Koehler begrüßen. Die Anwanderung der Bienen ins Trachtgebiet, Vorbereitung der Völker und die Bearbeitung der Bienenvölker waren Themenabschnitte der Veranstaltung. Kennzeichnungspflicht und Bezeichnung der Sortenhonige sind die häufigsten Fehler bei den Prämierungen im Deutschen Imkerbund (DIB). Über diesen Zusammenschluss der Imkerschaft in Deutschland werden die Honige zusätzlich stichprobenartig und unangemeldet geprüft. Mehr als fünf Proben musste allein der Imkerverein Friesische Wehde 2018 bereitstellen. Die Imkerfreunde Hendrik Jürgens aus Varel und Diethelm Behrens aus Friedeburg erhielten die Note Gut. Joachim Janssen aus Wilhelmshaven und Manfred Koehler aus Varel, erhielten zusätzlich die Auszeichnung vom Landesverband Weser Ems in Silber. Die Auszeichnung in Silber wurde Zusätzlich für die Aufmachung und Kennzeichnung vergeben. Mittlerweile stehen die Imker in den Startlöchern: Nur noch wenige Tage, dann tragen die Bienen den ersten Honig als Vorrat ein. Außerdem sind Imker des Kreisverbands bei der Anwanderung ins Alte Land dabei. Auch steht die Rapsblüte schon in Knospen. Ohne Menschenhand würden die Bienen nicht überleben können. Sie sind schon auf die Imker angewiesen. Die 214 Imkerinnen und Imker des Kreisverbands bewirtschaften 1299 Bienenvölker in der Region und leisten somit einen Beitrag zur Naturerhaltung.

Während in Deutschland gegen den Klimawandel demonstriert wird, wird in Nicaragua unermüdlich für den Erhalt des Regenwaldes gekämpft. In Bonanza arbeitet Melvin Perez, der von der Vareler Barthel Stiftung zusammen mit der Agenda Varel und dem Weltfriedensdienst in Berlin seit vielen Jahren finanziell unterstützt wird. Sein Ansporn und seine Kraft gelten seit Jahrzehnten dem Erhalt des Regenwaldes im Norden des mittelamerikanischen Landes, der ein bedeutender Faktor in der Klimakette ist. Trotz weltweiter Proteste werden nach wie vor in Brasilien und Indonesien täglich viele Hektar Urwälder für Sojaanbau und Palmölgewinnung abgeholzt. Zweimal im Jahr berichtet Melvin von seiner Arbeit. Der Schwerpunkt seiner Arbeit liegt beim Wiederaufforsten niedergebrannter und gerodeter Regenwaldflächen. Seine Widersacher sind die Edelholzmafia und die Goldminen, die die Gewässer kontaminieren. Nur mit Hilfe von Polizei- und Militärkräften kann gegen die illegale Landnahme und den Holzeinschlag angekämpft werden. Erfreulich ist, dass inzwischen vierzig Frauen von einer Entwicklungsgruppe in Spanien unterstützt werden, für die sie das Produkt „tuno“ verkaufen. Es handelt sich dabei um Kleidung und Kopfschmuck aus der Rinde des gleichnamigen Tropenwaldbaumes. Erfolgreich läuft auch die eigene Baumschule mit 125 000 Anpflanzungen für die Wiederaufforstungskampagne. Bauern haben mit dem Umweltbüro in den vergangenen sechs Monaten neue Parzellen für den ökologischen Kaffeeanbau erschlossen, von denen fünfzig Familien profitieren. Brachliegende Flächen werden reaktiviert und bestehende Anpflanzungen weiter entwickelt. Vier Kleinproduzenten leben von der Bienenkultur.

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