Schortens Was das Lebensgefühl in Schortens ausmacht, konnte man im Hinterzimmer des Dekorationsgeschäfts von Renate Ottens geradezu mit Händen greifen: Auf engstem Raum sitzen dort Frauen, nähen und stopfen Duftherzen, die spontan zum Symbol für die Unterstützung der Opfer des Großbrandes am Ostermontag geworden sind. Die Frauen werden nicht viel vom Frühlingsfest zu sehen bekommen, die Produktion muss weiterlaufen.

„Die Herzen gehen weg wie warme Semmeln“, freut sich Renate Ottens, Initiatorin dieser Aktion. „Und wir haben sogar die Materialien für die Herzen gespendet bekommen.“ Die Herzen werden in fast allen Geschäften der Innenstadt angeboten. Selbst Schortens’ Mühlenkönigin Nadine Kloth repräsentiert die Stadt Schortens mit einem Korb voller Herzen und kurbelt den Verkauf an.

Die gesamte Schortenser Geschäftswelt beteiligt sich mit ganz unterschiedlichen Aktionen: Angestellte spenden ihre Bezahlung für diesen sicher anstrengenden Tag, Geschäfte stiften Getränke für einen Getränkestand, dessen Erträge komplett aufs Spendenkonto fließen.

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Dabei hat das Frühlingsfest am Vormittag unangenehm begonnen: Ein heftiger Regenguss ging über die Flohmarktstände nieder, die schon seit 7 Uhr geöffnet hatten. Doch niemand packte ein und verließ den Markt – und wurde dafür am Nachmittag reichlich belohnt. Als wollten sie das besser werdende Wetter ausnutzen, wagten unzählige Besucher aus Schortens und der gesamten Region, häufig mit Regenschirm überm Arm, den Gang über den Markt.

Und es gab weitere Gründe, das zu tun, denn Schortens’ Geschäfte boten zum verkaufsoffenen Sonntag viele Aktionen. Und wer bereit war, eine größere Summe anzulegen, konnte sich bei den zahlreichen Autofirmen schon mal den nächsten ‚Neuen‘ ansehen und probesitzen. Vom Kleinwagen über das schicke Cabrio bis zum wuchtigen SUV stand alles bereit.

„Das läuft doch super, nachdem der Tag so bescheiden angefangen hat.“ Die Erleichterung stand Olaf Kollmann und Heide Schröder Ward vom Stadtmarketing ins Gesicht geschrieben, als sie um die Mittagszeit ihren Rundgang durch die Festmeile machten. Auch TGM-Vorsitzender Thomas Bruns, der in seinem Geschäft alle Hände voll zu tun hatte, zeigte sich erleichtert, dass der Flohmarkt den Starkregen ohne Schäden überstanden hatte.

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