Die DLRG Varel hat wieder erfolgreich Sanitäter ausgebildet. Der Lehrgang im Vereinsheim und auf dem angrenzenden Freibadgelände mit hohem Praxisanteil zählte 16 Teilnehmer. „In den Theorieeinheiten wurde den angehenden Sanitätern das Rüstzeug für die neue Tätigkeit vermittelt“, erläuterte Peter Wilken von der Vareler Ortsgruppe. Einen hohen Anteil an der Ausbildung hatten jedoch die praktischen Übungen, bei denen die Teilnehmer in Rettungsteams aufgeteilt wurden und sich dann unterschiedlichen Situationen – sogenannten Lagen – stellen mussten. Dabei wurden die unterschiedlichsten Szenarien dargestellt, zum Beispiel Patienten mit Herzinfarkt, einem Hexenschuss oder einem „akuten Bauch“. Auch eine abgerissene Hand, ein unterzuckerter Diabetiker und eine alkoholkranke Person mit Entzugserscheinungen gehörten zu den Lagen. „Ein schnelles Erkennen der jeweiligen Situation war dabei von den Rettern genauso gefordert wie das anschließende Handeln, um die akute Gefahr zu bannen“ sagte der Vorsitzende Kai Langer. Ein Dank ging zudem auch noch an die zahlreichen Mimen, die die Notfallsituationen dargestellt hatten, sowie an das RUND-Team, welches für die realistische Unfall- und Notfalldarstellung, also dem Schminken und Vorbereiten der Mimen, verantwortlich waren.

Mit der Gesamtnote „Sehr gut“ haben sieben Nachwuchskräfte von Premium Aerotec in Nordenham und Varel ihre Prüfungen absolviert. Nach der Freisprechung Ende Februar wurden sie nun zusammen mit 82 weiteren Auszubildenden aus der Region von der Oldenburgischen Industrie- und Handelskammer für ihre herausragenden Leistungen geehrt.

In Nordenham haben Timon Ahrens, Nils Fastje, Maurice Kober, Nathalie Maas, Lukas Sieghold und Fabian Wener die Ausbildung zum Fluggerätmechaniker abgeschlossen, der frischgebackene Zerspanungsmechaniker Fabio Plois kommt aus Varel. Besonders freuten sich auch die Ausbilder Henning Fellensiek und Jens Gröne (Varel), sowie Robert Decker und Olaf Heinrichs (Nordenham) über die tollen Ergebnisse ihrer Auszubildenden.

Der Integrationsverein Zusammen in Varel hat jetzt mit der Jahreshauptversammlung ein neues Geschäftsjahr begonnen. Neue Ideen, aber auch Altbewährtes standen dabei im Mittelpunkt. Der Vorstand wurde in seiner bisherigen Zusammensetzung wiedergewählt und freute sich über die positive Bestätigung seiner Arbeit. Hildegard Korell vertritt den Verein damit weiterhin offiziell als erste Vorsitzende, Antje Kirschner hat als zweite Vorsitzende die praktische Umsetzung neuer Ideen im Blick. Ludwig Möbius und Iris Jeuthner bleiben Kassenwart und Schriftführerin. Das Vorstandsteam sei gut eingespielt und könne von der Erfahrung aus der Arbeit der vergangenen zwei Jahre profitieren. Der Verein ist mittlerweile auf fast 50 Mitglieder angewachsen. Damit hat sich die Zahl der Mitglieder seit der Vereinsgründung verdoppelt. In Zukunft wolle der Verein auch neue Ideen umsetzen. So stellte Antje Kirschner den Plan für einen Computerkursus vor, in dem Geflüchtete den Umgang mit den gängigsten Programmen lernen sollen. Angedacht sei außerdem ein Gesprächskreis für deutsche und geflüchtete Frauen, die den „I-Punkt“ gerne als gemeinsamen Anlaufpunkt nutzen und im Gespräch auch ihre Deutschkenntnisse verbessern wollen.

Wie gelingt die Integration von internationalen Fachkräften? So lautete das Thema einer Netzwerkveranstaltung, zu der die JadeBay GmbH um den Vorsitzenden Frank Schnieder ins Upstalsboom-Landhotel Friesland nach Obenstrohe eingeladen hatte. Die Referenten und Diviserty-Trainer Andrea Hasheider und Falk Spörlein vom RKW Nord aus Osnabrück beeindruckten mit aktuellen Zahlen: Aufgrund der Schätzungen des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales werden bis 2030 ohne eine gezielte Gegenstrategie rund zwei Millionen Fachkräfte mit akademischem Abschluss fehlen, insbesondere in den Bereichen Gesundheitswesen, Produktion/Fertigung sowie im Handwerk. Gleichzeitig wird eine Zahl von ebenfalls etwa zwei Millionen Personen ohne adäquate Ausbildung kaum in den Arbeitsmarkt zu integrieren sein.

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