Betrifft: Bürgermeisterwahl

Andere müssen für Wahlwerbung viel Geld bezahlen. Die NWZ  hat heute gleich eine ganze Seite abgedruckt, aber keinen Cent eingenommen. Warum wird immer alles so negativ dargestellt? Es muss doch festgestellt werden, dass bislang nicht ein einziges Schreckensszenario der BI eingetreten ist. Der Deich ist fertig. Das Portal wird gebaut. Keine Mehrkosten. Die Bilder von Elbphilharmonie etc. sind alle nicht Wirklichkeit geworden. Und solche Menschen versuchen immer weiter ihre Interessen durchzusetzen? Gut, dass der Rat nicht auf sie gehört hat.

Sonst müssten unsere Feuerwehr und wir immer weiter um das Quellbad bangen. Der freie Strandeintritt ohne Zäune ist dem Bürgermeister samt Kurdirektor zu verdanken. Jedes Projekt der Stadt auch noch schlecht zu reden, ist gemein und unverschämt. Herr Danielmeier kann ja gerne wegziehen. Viele ziehen aber gerade wegen dieser Dinge nach Varel. Wir fragen uns, sind die Vareler so dumm, auf diese Hetztiraden hereinzufallen? Wir jedenfalls nicht. Wir reden über unser Varel positiv. Es ist voller Energie. Leider nehmen uns solche Leserbriefschreiber diese immer mehr. Macht die Augen auf und überlegt, wer diese positiven Dinge des Rates umgesetzt hat. Ja, eine Verwaltung samt Bürgermeister. Und sie hat trotz leerer Kassen eine prima Arbeit gemacht.

Wilfried Janßen Varel

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Stadt der Illusionen. Die Bürgermeisterwahl am 25. Mai hat gezeigt, dass die Politik des Rathauses der letzten Jahre von der Mehrheit der Wählerinnen und Wähler nicht getragen wird. Die Entscheidung zeigt eine Abwendung von den realen Gegebenheiten und eine Hinwendung zu Illusionen. Es wäre leicht, fünfzehn und mehr Beispiele (nicht nur aus Dangast) aufzuzählen, aber das würde den Rahmen eines Leserbriefes sprengen. Deshalb nur beispielhaft drei Vorgänge der jüngsten Vergangenheit:

Illusion Nr. 1: Die gewerbliche Nutzung des Geländes Dettmers wurde abgelehnt, stattdessen wünscht die Stadt eine Wohnbebauung auf dem lautesten Grundstück in Varel. Der Investor ging nach Bockhorn, die Bebauung mit Wohnungen lässt auf sich warten.

Illusion Nr. 2: Die Verkaufsflächen in Varel wurden großstadtmäßig vergrößert mit dem Ziel, Käuferströme durch Kunstobjekte und durch ein Magnetunternehmen (statt Postamt) in die Innenstadt zu leiten und so die Kaufkraft zu erhöhen. Tatsächlich haben die Leerstände zugenommen. Da hat auch kein neues Pflaster geholfen.

Illusion Nr. 3: Varel hat unbestritten ein Verkehrsproblem. Als Lösung wird eine Nordtangente favorisiert. Noch eine Bundesstraße kann doch nicht die Lösung sein.

Varel braucht eine Hinwendung zu realistischen Gegebenheiten. Illusionen helfen nicht weiter. Der Artikel „Neuanfang in Vareler SPD nötig“ lässt hoffen.

August Osterloh Varel

Die derzeitige Vareler SPD mit ihrer CDU, FDP usw. im Schlepptau setzt genau das fort, was schon jahrzehntelang die Praxis der Vareler Politik ist: „Fortschritt“ auf Kosten kommunaler und kultureller Ressourcen.

Das Timing ist immer gleich: Visionen, Gefälligkeitsgutachten, dann Unverständnis gegenüber Andersdenkenden, Zitat: „Ich verstehe diesen Widerstand nicht“. Man denke etwa an die Vorgänge um das „Kurgastbetreuungshaus“, derzeit für die Abrissbirne vorgesehen.

Was die derzeitige Politikspitze nun überhaupt nicht nachvollziehen kann: Wie kann ein Stadtbediensteter es wagen, gegen seinen eigenen Dienstherren zu kandidieren?

Jener Kandidat ist aber die richtige Wahl, endlich einmal eine nachhaltige Politik anzustreben. Über die fachliche Kompetenz und Praxiserfahrung hinaus besitzt er ungeachtet der eigenen Person einen vorbildlichen Mut und er muss sich als Parteiloser nicht irgendwelchen Parteireligionen unterwerfen, die zumindest in der Kommunalpolitik schädlich sind.

Prof. Ulrich Ehm Dangast

Sollte nicht die vornehmste Aufgabe eines Stadtrates darin bestehen, das durch die Wähler in ihn gesetzte Vertrauen zu rechtfertigen? Die Auffassung einiger Ratsmitglieder, dass die Bürger die während der Wahlperiode gefassten Beschlüsse hinzunehmen haben, zeugt nicht von Demokratieverständnis. Der Fakt des wachsenden Bürgerprotests, die zerbröckelnde SPD-Fraktion, das Ergebnis des ersten Wahlganges zur Bürgermeisterwahl bewirken offenbar nicht, dass einige Ratsmitglieder ihr Handeln hinterfragen.

Seitens der CDU wird dem erfolgreichen Gegenkandidaten Rainer Rädicker Alternativlosigkeit unterstellt. Dabei hat sich dieser in der Podiumsdiskussion am 19. Mai in der Oberschule in Varel ganz klar geäußert (Gemeinnützige vom 21. Mai): Beseitigung der Leerstände in der Innenstadt, Sicherung der Arbeitsplätze. Stärkung des Mittelstandes, Verbesserung der Sportstätten, Ausbau des sanften Tourismus und mehr.

Diese erstrebenswerten Ziele heben die Lebensqualität aller Bürger. Warum muss man sofort vollständige Konzepte aufzeigen? Erfolgreiche Entwicklung unterliegt immer einem Prozess.

Das Versprechen Rainer Rädickers, bei wichtigen Entscheidungen die Bürgerinteressen nicht außer acht zu lassen, ist eine gute Grundlage für eine gedeihende Stadtentwicklung. Aus der Vergangenheit lernen – die Gegenwart meistern – hoffnungsvoll in die Zukunft blicken.

Lieselotte Meyer Varel

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