Zum vierten Klassentreffen nach der Schulentlassung haben sich die ehemaligen Schüler der Klasse 10b der Realschule Zetel jüngst im Restaurant und Cafe „Die Rose“ in Bockhorn getroffen. Am 27. Juni 1973 hatten sie die Entlassungszeugnisse vom damaligen Klassenlehrer Hartmut Brückner erhalten. Unter den 28 Schülern waren nur acht Mädchen. Die weiteste Anreise zum diesjährigen Treffen hatten Helga Thienel geb. Kruse aus Baden-Baden (639 km) und Werner Wirdemann aus Stahnsdorf in Brandenburg (455 km). Weitere Teilnehmer reisten aus Fischerhude, Oldenburg, Hude und Wiefelstede an. Die anderen sind der Region treu geblieben und wohnen hauptsächlich in Bockhorn und Zetel.

Nach der Begrüßung und dem Kaffeetrinken wurde die Kunstschmiede des Schulkameraden Bernhard Nitz, bekannt durch die Rekonstruktion des „Woppenkamper Schwertes“, besichtigt. Abends wurden beim Essen im Restaurant viele Erinnerungen an die gemeinsame Schulzeit ausgetauscht und von persönlichen Lebenswegen berichtet. In vielen Köpfen geblieben war, dass man die erste Entlassungsklasse war, die im letzten Schuljahr nicht die traditionelle Abschlussfahrt nach Berlin unternehmen durfte. Die Enttäuschung darüber war seinerzeit sehr groß. Aber auch an andere Ereignisse konnte man sich noch gut erinnern, und über verschiedene Eintragungen im Klassenbuch wurde reichlich gelacht. Organisiert hatten das Treffen Klaus Rosskamp und Eckhard Lammers.

Einen gemeinsamen Tag haben Schüler der Klasse 9 s der Volksschule Neuenburg 40 Jahre nach ihrer Schulentlassung am Wochenende verbracht. Die längste Anreise aus der Region Bonn hatte Almut Menden, geb. Langediers. Auch die frühere Sportlehrerin Gisela Kremers war gekommen. Nach einer Dampferfahrt mit der „Etta von Dangast“ gab es im Alten Kurhaus Rhabarberkuchen. Anschließend öffnete die Schulleiterin der Astrid-Lindgren-Grundschule, Hannelore Evers, den früheren Klassenraum der Schüler. Diese waren angesichts der modernen Technik erstaunt. „Aber wir hatten auch schon ein Tablett“, berichtete Arnold Tjardes. „Allerdings mussten wir die Schrift mit einem Schwämmchen entfernen.“ Die Klasse hatte im Jahr 1971 auf Initiative des Geschichtslehrers Hans-Peter Procheiske an einem deutschlandweiten Wettbewerb der Bundeszentrale für politische Bildung teilgenommen. Dabei ging sie als Sieger unter den mehr als 2500 teilnehmenden Schulen hervor und durfte ein Jahr später eine Woche lang die Olympischen Spiele in München besuchen. Auch der Chemielehrer Eckhard Lütgen ist bei den ehemaligen Schülern in guter Erinnerung geblieben. Er war sehr offen für Experimente, und oft qualmte und knallte es mehr als gewollt, wie sie sich erinnerten. Künftig hat das Organisationsteam mit Günter Meinjohanns, Hille Wilhelms und Arnold Tjardes mehr zu tun, denn nach diesem nun vierten Klassentreffen will man sich künftig jährlich treffen, denn „fünf Klassenkameraden fehlen schon.“ Der Tag fand im „Vorburger Hof“ einen gemütlichen Ausklang.

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