Mit einer rustikalen Feier mit Brötchen und Bratwurst hat sich die Stadt Jever am Sonntag bei den vielen ehrenamtlichen Einsatzkräften der Freiwilligen Feuerwehren Jever, Schortens, Sillenstede, Wilhelmshaven und Wittmund sowie bei den Ehrenamtlichen des Deutschen Roten Kreuzes (DRK), des Technischen Hilfswerks (THW), bei der Polizei, dem Landkreis Friesland und dem Bauhof Jever für ihren Einsatz beim Großbrand der Firma BioPin in Jevers Gewerbegebiet bedankt. „Die Öffentlichkeit weiß Ihren Einsatz, zu würdigen“, sagte Bürgermeister Jan Edo Albers. Durch hervorragende Zusammenarbeit und die damit verbundene Schnelligkeit sei es allen Einsatzkräften gelungen, einen viel größeren Schaden zu verhindern. „Der Einsatz hat gezeigt, dass eine Gesellschaft nur funktioniert, wenn es ein funktionierendes Ehrenamt gibt“, sagte er. Jens Pohl, Geschäftsführer bei BioPin, bedankte sich ebenfalls bei den Einsatzkräften: „Ohne euch wäre das nicht so gelaufen“, sagte er. Er lud die Ehrenamtlichen zur Einweihungsfeier der neuen Halle im April 2016 ein.

Regen und Kälte haben dafür gesorgt, dass der Laternenlauf der Paul-Sillus-Grundschule nicht wie geplant stattfinden konnte. Eigentlich wollten die Kinder in Begleitung von Lehrern, Eltern und dem Spielmannszug Jever durch die Innenstadt marschieren. Stattdessen fand der Laternenlauf nun in der Schule statt. Der Spielmannszug Jever spielte auf, kurzerhand wurden Flur und Treppenhaus verdunkelt und die Erst- und Zweitklässler machten sich mit den gelernten Laternenliedern auf den Weg durch ihre Schule. Über die schuleigene Musik- und Lautsprecheranlage wurden sie dabei kräftig unterstützt. Stolz trugen sie ihre selbstgebastelten Laternen vor sich her. Die dafür mitgebrachten Regenschutzhauben waren nun nicht mehr erforderlich. Hausmeister Alfred Hohlen hatte zusammen mit weiteren Helfern auf dem Schulhof zwei Zelte und einen Verpflegungsstand aufgebaut. Als kleine Belohnung fürs Singen gab es für Kinder und Eltern heißen Kinderpunsch, Getränke und einen kleinen Imbiss. Polizei und die Freiwillige Feuerwehr Jever, die für die Absicherung der Laufstrecke gekommen waren, kamen nicht mehr zum Einsatz. Sie wurden mit einem Dankeschön entlassen.

Vor der Vereinshütte der Gartenanlage im Siabbenmoor feierte der Kleingärt-nerverein Jever, Kolonie Siabbenmoor, Erntedankfest. „Das Zusammenkommen nach der Ernte ist bei uns in den vergangenen Jahren etwas in Vergessenheit geraten“, sagte Vorsitzender Heinz Räupert zum Abschluss des Gartenjahres. Zum Begriff „Fest“ wusste Räupert zu berichten, das dies immer ein wichtiger Bestandteil der Ernte war und sein werde und Ausdruck dafür sei, dass nach aller Arbeit, Mühe und Entbehrungen auch das Feiern dazugehöre. Menschen hätten seit jeher säen und ernten müssen; und der Abschluss seien Zeremonien und festliche Bräuche gewesen. Die Erträge in den Gärten waren gut, so Räupert, doch die Zahl der Parzellenbesitzer stagniert und junge Menschen fehlen immer mehr zur Bewirtschaftung der Gärten. Bei Kaffee, Kuchen und Gegrilltem fanden viele Gesprächen und ein reger Gedankenaustausch statt.

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