Zetel Der Polizei sind beim Zeteler Markt 27 Körperverletzungen angezeigt worden, außerdem zwei Beleidigungen, zwei Sachbeschädigungen und ein Diebstahl. Das sei völlig im Rahmen für so eine große Veranstaltung, meint die Polizei.

„Die Anzahl der polizeilichen Einsätze bei einem Fest dieser Größenordnung ist aus meiner Sicht eher als gering einzustufen“, sagt Einsatzleiter Stefan Satthoff vom Polizeikommissariat Varel. Er war an allen Markttagen Einsatzleiter.

Die meisten Einsätze hatte die Polizei in den Abendstunden der Markttage. „Während am Tag eine ausgelassene Volksfeststimmung herrschte, spitzte sich die Lage, bedingt durch den erheblichen Alkoholkonsum, ein wenig zu, so dass es im Tagesverlauf vermehrt zu veranstaltungstypischen Straftaten kam“, schreibt Andrea Papenroth, Sprecherin der Polizeiinspektion Friesland/Wilhelmshaven. Am Marktmittwoch war der Alkoholkonsum der Besucher wie jedes Jahr besonders hoch.

Zu den besonderen Vorkommnissen beim 335. Zeteler Markt zählte unter anderem ein Verstoß gegen das Waffengesetz: Am Montagabend stellte die Polizei bei einem Jugendlichen eine ungeladene Schreckschusspistole sicher.

Am Samstagabend kam es außerdem zu einem tätlichen Angriff auf einen Polizeibeamten, der durch Schläge leicht verletzt wurde.

Die Polizei erteilte zwölf Platzverweise und nahm vier Personen in Gewahrsam.

Von vielen Einsatzkräften kam die Rückmeldung, dass „die Anzahl der aggressiven Besucher weniger auffällig“ war, auch wenn die Gesamtzahl der angezeigten Körperverletzungen im Vergleich zum Vorjahr um drei auf 27 gestiegen ist. Von den angezeigten Körperverletzungsdelikten waren 25 einfache Körperverletzungen, zwei wurden als sogenannte gefährliche Körperverletzungen eingestuft.

Die Steigerung gegenüber dem Vorjahr erklärt sich die Polizei damit, dass mehr Polizisten auf dem Markt im Einsatz waren. Am Mittwoch waren beim Zeteler Markt 40 Einsatzkräfte an den bekannten Brennpunkten permanent vor Ort. „Diese Kräfte konnten schließlich eine festgestellte körperliche Auseinandersetzung auch dementsprechend dokumentieren und sofort unterbinden“, erklärt Satthoff.

Sandra Binkenstein Varel / Redaktion Friesland
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