Wiefels Im Abfallwirtschaftszentrum Wiefels ist am Donnerstagmorgen bei der Vorbehandlung von Restabfall eine Stichflamme entstanden, die aber durch die automatische Löschanlage sofort gelöscht wurde. Das teilte der Landkreis Friesland jetzt mit.

Ursache des Brandes ist laut Kreis ein falsch entsorgter Akku: Bei der Vorbehandlung von Restabfall wird dieser zunächst im Schredder zerkleinert. Dabei ist ein falsch entsorgter Lithium-Ionen-Akku beschädigt worden, der bei Kontakt mit Luft sofort in Flammen aufgeht. Die so entstandene Stichflamme hat die Brandmeldeanlage des Abfallwirtschaftszentrums ausgelöst und die Feuerwehr alarmiert.

Zeitgleich hat die automatische Löschanlage in der Entsorgungsanlage eingesetzt, so dass der Brand bereits durch diese Löschmittel umgehend und vollständig gelöscht wurde, wie die Feuerwehr bei der Abschlusskontrolle überprüfte.

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Das Abfallwirtschaftszentrum Wiefels und der Landkreis Friesland sprechen den Ortsfeuerwehren ein großes Lob für die sehr gute Einsatzbereitschaft aus.

Ein Sachschaden im Abfallwirtschaftszentrum ist nicht entstanden. „Dennoch entstehen durch falsche Entsorgungen Aufwände und Kosten, wie natürlich für den Einsatz der Feuerwehr und rund 3000 Euro für die Wiederbefüllung der automatischen Löschanlage,“ erläutert Lothar Arlinghaus, Geschäftsführer des Abfallwirtschaftszentrums Wiefels. Versicherungen gehen davon aus, dass in Entsorgungsanlagen oftmals falsch entsorgte Akkus Brandauslöser sind.

Die Abfallbehörde des Landkreises Friesland weist deswegen auf die sichere Entsorgung von Batterien und Akkus hin: Batterien und Akkus gehören niemals in den Restabfall. Sie sollten stattdessen in die Batteriesammelkästen im Handel oder bei den Entsorgungsanlagen in Wiefels und Varel eingeworfen werden.

Bei Akkus sollten vorher die Kontakte abgeklebt werden, um Kurzschlüsse und Erwärmung zu vermeiden.

Weitere Informationen zur richtigen Entsorgung erteilt der Kreis unter Tel. 04461/91 98 686.

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