Wangerooge Jedes Jahr gelangen Unmengen an Müll in die Meere. Ein Teil davon wird an Stränden angespült. Der Rest bleibt im Wasser – dort braucht er teils Jahrhunderte, um zu verrotten.

Um auf Gebrauch und Umgang mit Plastik aufmerksam zu machen, haben das Nationalpark-Haus Wangerooge, der Mellumrat und die Gemeinde Wangerooge am Freitag zum 4. Mal die Müll-Aktionstage ausgerichtet. Nach dem Auftakt mit dem Film „A Plastic Ocean“ bildete die Müllsammelaktion einen Höhepunkt: Etwa 80 Personen – Insulaner und Urlauber – sammelten am Strand vom Deckwerk im Westen bis zur Aussichtsplattform im Osten Müll.

Der Müll wurde am Nachmittag in der Fußgängerzone aufgetürmt und sortiert. Das lockte viele Interessierte an – jeder konnte sich auf einem „Markt der Möglichkeiten“ über das Problem des Mülls im Meer, über Upcycling und über Wege zur Plastikvermeidung informieren.

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Spannend und gut besucht war der Vortrag von Dr. Rebecca Ballstaedt vom Verein Jordsand auf Helgoland über den Plastikmüll in der Nordsee.

Das Nationalpark-Haus Team bedankt sich bei allen Besuchern und Mitwirkenden, mit deren Unterstützung die 4. Wangerooger Müll-Aktionstage erfolgreich verliefen. Ein besonderer Dank geht an die Insulaner, Schüler der Inselschule, den zahlreich angereisten FÖJ- und BFDlern benachbarter Nationalpark-Häuser, der Naturerlebnisstation Sehestedt und dem Netzwerk ehemaliger Freiwilliger Watt°N für ihren Einsatz, das OJE, das Bundeswehr-Sozialwerk und die Kurverwaltung für Betten und Verpflegung.

Ebenfalls im Boot waren die Kampfmittelbergung GmbH mit Hans Warfsmann und Mitarbeitern sowie Wattenjagdaufseher Eilt Arnold – sie stellten Fahrzeugen für den Mülltransport – die Arbeitsgruppe Makroplastik der Uni Oldenburg, die Alfred Toepfer Akademie für Naturschutz beteiligten sich am Markt der Möglichkeiten.

Mit Schwung geht es nun in die Planung der nächsten Müll-Aktionstage, am 12. und 13. Juni 2020, kündigt Wangerooges Nationalpark-Haus-Team an.

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