Waddewarden Die Freiwillige Feuerwehr Waddewarden wächst – 43 Einsatzkräfte zählt Ortsbrandmeister Florian Harms aktuell, darunter drei Frauen. Was indes nicht mitwächst, ist das Feuerwehrgerätehaus: Seit vier Jahren steht die Planung, doch die Gemeinde ist mit der Umsetzung schwer in Verzug.

Zahlen

Mitglieder:
 43 Einsatzkräfte, davon 3 Frauen, Altersdurchschnitt 35,05
 8 Kameraden in der Altersabteilung; 1 passives Mitglied Einsätze:
 12 Brandeinsätze (Vorjahr 11)
 24 Hilfeleistungen (16)
 1 Fehlalarm (1)
 1 Alarmübung (1) 76 Prozent der Einsätze liegen im Zeitraum 6 bis 18 Uhr. Stunden:
 Einsatzstunden: 914 (709)
 Lehrgänge: 773
 Dienststunden gesamt: 5323
 Umbau Feuerwehrhaus: 155

„Das gesetzte Ziel für 2019, den Bauantrag einzureichen, die Baugenehmigung zu erhalten und die Umbaumaßnahmen zu vergeben, konnte nicht umgesetzt werden“, bemängelte Harms bei der Jahreshauptversammlung.

Deutlicher wurde Sicherheitsbeauftragter Daniel Popken: „Unser Gerätehaus platzt aus allen Nähten – das birgt besonders im Einsatzfall direkt hier schon Gefahren“, sagte er. Und: „Damit es nicht schon vor der Abfahrt zum Einsatz zu Unfällen kommt, hoffe ich auf einen zeitnahen Baubeginn.“

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Auch Gerätewart Jan Drieling pochte auf baldigen Baubeginn: „Das neue MTF steht wenig geschützt im Carport – das tut der Funktechnik nicht wirklich gut.“

Dass die Gemeinde im Verzug bei Planungen und Ausschreibungen ist, liegt daran, dass im Rathaus zwei Bautechniker fehlten, erklärte Bürgermeister Björn Mühlena. „Seit 1. Januar sind die Stellen besetzt – nun wird alles abgearbeitet. Wir liegen bei allen Bauvorhaben hinterm Zeitplan.“ Er kündigte an, dass demnächst eine Baubesprechung fürs Gerätehaus Waddewarden stattfinden soll.

Das im vergangenen Sommer neu angeschaffte MTF – Mannschaftstransportfahrzeug –, ein Ford-8-Sitzer, rückt bei Einsätzen mit den Atemschutzgeräteträgern der ANTS, der Atemschutz-Notfalltrainierten Staffel, und Zusatzausrüstung aus. Die Atemschutz-Staffel ist eine Besonderheit der Waddewarder Wehr: 19 Kameraden kommen zur Menschenrettung bei Brandeinsätzen ins Spiel – auch als Unterstützung der Atemschutzgeräteträger der anderen Wehren.

Laut Atemschutzgerätewart Martin Bierschenk waren sie im vergangenen Jahr 28-mal im Einsatz. „Eine coole, schlagkräftige Truppe“, lobte er. Der Ortsbrandmeister würde indes gern sehen, dass sich die Truppe noch vergrößert: 24 Atemschutzträger könnten es sein, „wenn es 21 sind, gebe ich ein Eis aus“, kündigte Harms an.

Viel Lob für die Wehr gab es vom Bürgermeister, aber auch von Kreisbrandmeister Gerd Zunken und der stellvertretenden Landrätin Marianne Kaiser-Fuchs. Hermann Wilken von Förderverein dankte für die Zusammenarbeit – mit 100 Mitgliedern kann er pro Jahr rund 3000 Euro an zusätzlicher Ausstattung zur Verfügung stellen.

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Melanie Hanz Agentur Hanz / Redaktion Jever
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