Waddewarden Dicht gedrängt saßen die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Waddewarden während Jahreshauptversammlung ihrer Wehr im Feuerwehrgerätehaus. Denn der Tagungs- und Schulungsraum konnte die Zahl der Aktiven und Besucher kaum fassen.

Bald soll allerdings in Waddewarden eine neue Fahrzeughalle inklusive Verbreiterung der Fahrbahn als Zufahrt zum Anbau entstehen. Das sagte Bürgermeister Björn Mühlena. Mehr als 500 000 Euro sollen dafür verbaut werden.

Zusammenarbeit

„Im Berichtsjahr 2018 mussten wir zu elf Brandeinsätzen, 16 Hilfeleistungen und einem Fehlalarm sowie einer Alarmübung ausrücken“, sagte Ortsbrandmeister Florian Harms. Die Einsatzstunden summierten sich auf 744 Stunden. Während der 29 Einsätze konnten 13 Personen aus Notlagen befreit werden, für eine Person sei leider jede Hilfe zu spät gekommen. Nach solchen Einsätzen sei es gut, sich mit Kameraden auszutauschen und die Hilfe der Notfallseelsorge in Anspruch zu nehmen, ermunterte er.

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Geehrte und Beförderte der Feuerwehr

Geehrt wurden Klaus Gerdes für 40 Jahre und Hans Emken für 60 Jahre im Dienste der Feuerwehr.

Folgende Beförderungen wurden ausgesprochen:

Marco Behrens (1. Hauptlöschmeister). Behrens ist stellvertretender Ortsbrandmeister; Malte Schürmann (Löschmeister); Benjamin Folkers (Feuerwehrmann); Sven Olchers (Oberfeuerwehrmann); Malte Kleyhauer (Oberfeuerwehrmann); Martin Bierschenk (Oberfeuerwehrmann); Sönke Schürmann (Hauptfeuerwehrmann); Timo König (Hauptfeuerwehrmann)

Interessant sei die Tatsache, dass 86 Prozent aller Einsätze in der Zeit zwischen 6 Uhr und 18 Uhr liegen würden. Das sei der Zeitraum, in dem die meisten Kameraden ihrer Arbeit nachgingen.

Insgesamt engagieren sich 37 Kameraden in der Einsatzabteilung, 38 bei einer Doppelmitgliedschaft. 2018 wurden 4598 Dienst- und Einsatzstunden erbracht, davon summierten sich 3809 Stunden für die Aus- und Fortbildung. Aktivster Feuerwehrmann war Hauptfeuerwehrmann Jan Dreiling mit einer Dienstbeteiligung von 87 Prozent.

Die Ausrückzeiten betragen 5,3 Minuten und das mit einem Potenzial von 14 Kameraden.

Nach Aussage von Harms ist die Zusammenarbeit mit den Wehren des Wangerlands, besonders mit Hooksiel, eine der Stärken der Wehr. Was die Qualität der Ausbildung angeht, belegen 39 besuchte Lehrgänge einen hohen Grad an Kenntnisreichtum.

Die freiwillige Feuerwehr Waddewarden hat besonders die Atemschutzausbildung vorangetrieben und verfügt nun über 15 Aktive. Geplant sei noch in diesem Jahr, die 20er Marke zu knacken.

Renovierung

Die Renovierung und der Umbau der neuen Umkleideanlage im Obergeschoss in Eigenarbeit mit 32 Stunden müsse lobend erwähnt werden, so Harms. Er dankte allen beteiligten Aktiven, die sich handwerklich einbrachten. Auch dem Förderverein der Feuerwehr dankte er für dessen Engagement.

„Ihr seid unbezahlbar, eine mitgliederstarke Wehr und verfügt über einen wahnsinnig hohen Ausbildungsstand“, lobte Björn Mühlena. Im ganzen Wangerland könne man sich auf die Waddewardener Wehr verlassen.

Gemeindebrandmeister Eike Eilers stellte die Wehr als die zweitgrößte im Wangerland vor. Die Einsätze seien hochgradig professionell und die Atemschutzgruppe sei eine Lebensversicherung für die Bürger.

Absturzsicherung

Der stellvertretende Kreisbrandmeister Olaf Fianke sprach die sehr gut ausgebildeten Aktiven an und warb um die Teilnahme an Seminaren über posttraumatische Belastungsstörungen.

Auch sei es wichtig, sich mit dem Thema Absturzsicherung zu beschäftigen. Als Beispiel nannte er die Dachräumungen während der Schneekatastrophe in Bayern.

Das Thema Sicherung sprach auch Kreisbrandschützer Holger Ulfers besonders an. Dessen Sohn war in Hooksiel durch ein Dach gebrochen und von den Feuerwehrkameraden gerettet worden. Für die Hilfe dankte er im Namen seiner Familie.

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