Sillenstede Die Jugendwehr ist das große Vorbild in der Freiwilligen Feuerwehr in Sillenstede. Jugendfeuerwehrwart Jens Lohmann lobte bei der Jahreshauptversammlung die große Einsatzbereitschaft und Flexibilität der Nachwuchskräfte, die als Teil der Dorfgemeinschaft einen festen Platz haben.

An vielen Stellen packen die Jugendlichen im Dorf kräftig mit an, unter anderem entsorgen sie die ausgedienten Weihnachtsbäume, engagieren sich beim Frühjahrsputz, beim Aufstellen des Maibaums, beim Dörpfest und beim Brunnenfest.

153 Stunden pro Kopf

Weiterhin waren die Mädchen und Jungen mit der feuerwehrtechnischen Ausbildung sehr beschäftigt. Hinzu kamen die Übungsnachmittage für Wettkämpfe. So seien bei jedem Jugendlichen 153 Arbeitsstunden zusammengekommen, rechnete der Jugendwart vor. Inbegriffen sind allerdings auch die Stunden für das Zeltlager. Solche Lager haben eine wichtige Funktion, vermitteln sie doch viele Fertigkeiten im Bereich Organisation, Verlässlichkeit und im sozialen Miteinander.

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Sehr enttäuscht waren die Jugendlichen, als das Zeltlager, das in Isums aufgebaut war, nach einem Tag wegen einer Unwetterwarnung abgebrochen werden musste. Die Sillensteder bewiesen allerdings Flexibilität, sie setzten das Lager im Feuerwehrhaus fort. Ortsbrandmeister Markus Patschull hatte blitzschnell reagiert und ein alternatives Programm auf die Beine gestellt. Dafür gab es ein dickes Lob von Gruppenführerin Celine Saueressig.

Auch die beiden anderen Schortenser Jugendwehren waren nach Sillenstede eingeladen worden, sie hätten aber abgelehnt, berichtete Lohmann. Für die Sillensteder Jugendlichen wurde das Zeltlager so aber doch noch ein großer Erfolg.

In der Jugendabteilung sind derzeit zwölf junge Leute, davon fünf Mädchen. Ein Mädchen errang auch den Pokal für die beste Dienstbeteiligung: Ann-Kathrin Saueressig war die fleißigste Nachwuchskraft bei der Feuerwehr.

Lücke schnell schließen

In diesem Jahr sind Marvin Minßen und Pascal de Vries aus der Jugendwehr in die Einsatzabteilung übernommen worden, sie stellten sich als Betreuer für die Jugendwehr zur Verfügung. 2016 werden weitere drei Jugendliche ihren 18. Geburtstag feiern und damit in die aktive Wehr wechseln, darunter auch die jetzige Gruppenführerin. Celine Saueressig gibt ihren Posten an Moritz Scharff ab, Stellvertreter wird Nico Rosanowski. Mit dem Wechsel wird eine Lücke entstehen: Stadtjugendwart Ingo Carstens rief schon jetzt dazu auf, weiter Werbung zu machen, um neue Nachwuchskräfte zu motivieren.

Grußworte und Präsente gab es von der stellvertretenden Bürgermeisterin Anne Bödecker, Stadtbrandmeister Egon Onken sowie Kreisjugendwart Karl Adden und stellvertretenden Ortsbrandmeister Björn Saueressig.

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