Sande Wilde Verfolgungsjagd, spektakuläres Ende: Eine 42-jährige Frau ist in der Nacht zu Sonnabend auf der Flucht vor der Polizei auf der Hauptstraße in Sande in einer Linkskurve von der Fahrbahn abgekommen und in das Schaufenster eines Versicherungsbüros gekracht. Die Frau wurde schwer verletzt ins Krankenhaus gebracht.

Die Fahrerin hatte sich in Wilhelmshaven einer Verkehrskontrolle durch die Polizei entzogen: Sie missachtete laut Polizei die Anhaltezeichen der Beamten und gab Gas. Zwei Polizeiwagen hefteten sich ans Fahrzeug der Flüchtenden, die Richtung Sande raste.

Auf dem Weg hätte sie beinahe einen schweren Unfall verursacht, als sie auf der Gegenfahrbahn auf ein entgegenkommendes Fahrzeug mit einem Vater und seinem Sohn zuraste. Der Mann legte eine Vollbremsung hin, erst im letzten Moment soll die Frau auf ihre Fahrspur ausgewichen sein.

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In Sande ereignete sich dann gegen 1 Uhr der folgenschwere Unfall, bei dem das Fahrzeug der Frau frontal in die Fassade des Wohn- und Geschäftshauses an der Hauptstraße krachte. Das Gebäude wurde schwer beschädigt, am Auto entstand Totalschaden.

Am Sonntag war noch unklar, ob die Frau unter Alkohol- oder Drogeneinfluss stand, teilte die Polizei mit. Nach unbestätigten Informationen der NWZ  soll die Frau eine große Menge Bargeld dabei gehabt haben. Die Staatsanwaltschaft Oldenburg hat Ermittlungen aufgenommen.

Die Polizei hatte zur Bergung des total demolierten Fahrzeugs der Frau die Sander Feuerwehr alarmiert. Auch das Technische Hilfswerk (THW) Varel wurde zur Unterstützung zugezogen: Neun Helfer um Zugführer Stefan Gerdes stützten einen Teil der Fassade mit Metallstreben ab und verschlossen das Schaufenster mit Holzplatten.

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