BRAMLOGE Buchsbaumpflanzen stehen schon in Reih und Glied unter dem Wohnzimmerfenster von Sabine Martens und Hans-Jürgen Kuhlmann. Sie sollen im bald neugestalteten Garten der Familie Beete einfrieden.

Doch bevor es so weit ist, müssen die beiden Gartenbesitzer aus der Thingstraße in Bramloge noch eine Reihe von Freunden zum Gehölzschnitt einladen. Das soll demnächst passieren, damit der Garten der Familie neue Gestalt annehmen kann. Gartenplanerin Susanne Brandt von der Firma Holz- und Gartenatelier Krenzel hat eine Bestandsaufnahme des Gartens in der Thingstraße gemacht.

Bestandsaufnahme wichtig

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Probleme ergaben sich aus den vorhandenen Grundlagenplänen, die nicht alle mit den Gegebenheiten vor Ort übereinstimmten. Eine Kontrolle ist sinnvoll: „Gerade in älteren Gärten findet man öfter auch keine Grenzmarkierungen mehr.“ Existieren keine Pläne vom Haus, müssen Fenster und Türen aufgemessen werden. Sie seien wichtige Elemente einer Gartenneuplanung, erläutert SOS-Gärtner Friedrich Krenzel. „Türen müssen mit Wegeverbindungen angeschlossen werden, Fenster bilden Sichtbeziehungen in den Garten.“ Eine Bestandsaufnahme sei auch schon deshalb notwendig, um den Umfang der Vorarbeiten abzuschätzen – wie viele Betonplatten müssen aufgenommen werden, wie viele Kubikmeter Erde abtransportiert werden.

Rhododendron-Hecke bleibt

Erhaltenswerte Pflanzen müssen vor den Erdarbeiten geschützt werden, beziehungsweise in Töpfen zwischengelagert werden.

Susanne Brandt und Friedrich Krenzel haben sich den Garten in der Thingstraße genau angesehen. Geprägt wird der überalterte SOS-Garten von einer großen Rhododen­dronhecke im vorderen Bereich und einem Wall mit Gehölzen im hinteren Bereich. „Die Rhododendronhecke ist sehr pflegeleicht und soll zunächst als Einfassung erhalten bleiben.“

Auf dem Wall sollen einige ältere Gehölze gerodet werden. Sabine Martens und Hans-Jürgen Kuhlmann wollen sich von zwei Tannen, einer Thuja und einigen Rhododendren trennen. „Hier ist noch eine alte Zierkirsche, deren Holz schon tot ist. Die muss weggenommen werden“, rät Susanne Brandt.

Blütengehölze abgestuft

Neben den ungepflegten Gehölzen ist auch der Rasen in desolatem Zustand. Die Fläche ist uneben und der Rasen vermoost. Er muss komplett abgetragen werden. Dazu ist mit den Freuden ein Gartenabrisstag geplant.

Susanne Brandt und Sabine Martens studieren den Bestandsplan: Der Bestandsplan bietet die Grundlage für die Gartenplanung. In der kommenden Woche soll ein Vorentwurf ausgearbeitet werden, der die Wünsche der Kunden berücksichtigt“, verspricht Susanne Brandt. „Vor die Haselnuss-Sträucher könnten wir höhenabgestuft Blütengehölze pflanzen“, schlägt SOS-Gärtner Friedrich Krenzel vor und zeigt Abbildungen.

Eine Weigelie Eva Rathke blüht rot, und daneben könnte ein weißer Spierstrauch (Spiraea x vanhouttei) stehen. Im Vordergrund könnten Hortensien und Sommerspiersträucher (Spiraea Antony Waterer) oder Johanniskraut (Hypericum) die Blütenhecke abrunden.

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Hans Begerow Leitung / Politik/Region
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