Jever Für sein jahrzehntelanges Wirken für die Freiwilligen Feuerwehren im Oldenburger Land ist Gerd Junker (66) am Donnerstag mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet worden.

Frieslands Landrat Sven Ambrosy heftete dem Ehren-Regierungsbrandmeister im Steinsaal des jeverschen Schlosses den Verdienstorden am Band der Bundesrepublik Deutschland an die Brust. Familie, Freunde und Feuerwehrkameraden, darunter Junkers Nachfolger als Regierungsbrandmeister Dieter Schnittjer, nahmen an der Ehrung teil.

„Ich bin stolz auf diese Auszeichnung – im Namen euer aller“, betonte Junker: Denn was er erreicht habe, sei nur in Zusammenarbeit mit vielen so gelungen.

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Wie Landrat Ambrosy ausführte, trat Gerd Junker 1966 in die Freiwillige Feuerwehr Bockhorn ein, ab 1977 war er stellvertretender Ortsbrandmeister, ab 1982 Stellvertreter von Kreisbrandmeister Hans Krüger. 1990 trat er dann in die „großen Fußstapfen“ Krügers und füllte sie aus, so Ambrosy: „Unter Junker konnte sich das Feuerwehrwesen in Friesland weiterentwickeln, er knüpfte Kontakte zu Nachbarfeuerwehren, war stets gesuchter Ansprechpartner und sorgte für neue Impulse.“

Zugleich habe Junker sich durch sein Wirken für neue Aufgaben empfohlen: Im Jahr 2000 wurde er Bezirks-Brandmeister, nach Auflösung der Bezirksregierung im Jahr 2003 Regierungsbrandmeister. Als solcher koordinierte er unter anderem den Einsatz bei Gefahren- und Katastrophenlagen – Ambrosy nannte die Elbe-Hochwasser 2002 und 2006 sowie Überflutungen in Delmenhorst und Osnabrück.

Ebenfalls 2002 wurde Junker stellvertretender Vorsitzender des Oldenburgischen Feuerwehrverbands und ab 2002 Vorsitzender. „Gerd Junker hat das Zusammengehörigkeitsgefühl der Feuerwehren gefördert und die Jugendarbeit vorangebracht“, würdigte ihn Ambrosy.

Mehrere hohe Auszeichnungen hat Junker für sein Engagement bereits erhalten, darunter das deutsche Feuerwehr-Ehrenkreuz in Gold, die goldene Ehrennadel des Landes und das goldene Ehrenzeichen der Freiwilligen Feuerwehr am Band. „Du hast deine Aufgaben immer gerne erfüllt – und das neben deinen beruflichen Verpflichtungen. Unsere Zusammenarbeit war von guten Ergebnissen geprägt und hat mir Freude gemacht“, betonte Ambrosy.

Auch Dieter Schnittjer würdigte Junkers Wirken. „Mit dem Namen Junker wird die Brandübungsanlage in Loy immer verbunden sein“, betonte er und sagte Dank für „unschätzbare Arbeit“.

Er überreichte Helga Junker zudem Blumen – sie feierte am Donnerstag Geburtstag.

Auch Gerd Junker dankte seiner Familie: „Die Familie muss mitziehen: Wir sind ja meistens abgehauen, wenn es an den Dachpfannen gerüttelt hat, um anderen Leuten die Pfannen festzuhalten“, scherzte er.


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Melanie Hanz Agentur Hanz / Redaktion Jever
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