GRABSTEDE Seit rund zehn Jahren vermittelt die Ortswehr Grabstede eine anspruchsvolle Brandschutzerziehung für Kinder. Aus dem Kommunalen Kindergarten Grabstede kommen die Vorschulkinder zum Feuerwehrgerätehaus, um in die Welt „der roten Autos“ eingeführt zu werden, aus der Grundschule Grabstede sind es die dritten Klassen, für die ein spielerisches, aber auch sehr informatives Programm vorbereitet wird, wie jetzt Norbert Rhebaum berichtete.

Die Schüler werden mit Arbeitsheften ausgerüstet und durchlaufen mehrere Stationen mit speziellen Themen. Es geht um die Arten der Feuerwehren, aber auch um das „Wesen des Feuers“: Welche Bedingungen müssen erfüllt sein, damit Feuer überhaupt entstehen kann? Welche Materialien sind nicht brennbar, welche feuergefährlich? Dabei können die Kinder selbst kleine Experimente durchführen. Auf einer weiteren Station wird das richtige Verhalten bei Bränden trainiert. Wie werden Notrufe getätigt, wie wird gelöscht, wie funktionieren Feuerlöscher, was sind Fluchtwege?

Die Feuerwehrautos sind natürlich für die Kinder immer ein Anziehungspunkt. Es erfolgt aber auch die Demonstration der Ausrüstung eines Feuerwehrmannes inklusive des „schweren Atemschutzes“.

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Dessen Helme und Schläuche und die dazu gehörenden unheimlichen Geräusche werden von Kindern oft als bedrohlich empfunden. Norbert Rhebaum: „Wir nehmen ihnen die Angst davor. Das ist wichtig bei Einsätzen, wenn eventuell Kinder von unseren Kameraden unter schwerem Atemschutz gerettet werden müssen.“

Alle drei bis vier Jahre wird die Brandschutzerziehung durch eine unangekündigte Übung in der Grundschule ergänzt. Dabei wird auch die Evakuierung der Schule geübt. Rhebaum: „Aus unserer Sicht funktioniert die Zusammenarbeit mit der Grundschule und dem kommunalen Kindergarten ausgezeichnet.“ Zu den Betreuern gehören neben Rhebaum Johann Eilers, Manfred Schrader, Heinz Schönwälder, Klaus-Dieter Schönwälder, Renke Warnken, Rolf Warnken und Klaus Wilken.

Auch Gemeindebrandmeister Helmut Tetz war beim jüngsten Besuch der Schüler dabei. Er lobte das Engagement der Betreuer und die sorgfältige Organisation der Brandschutzerziehung: „Damit ist die Ortswehr Grabstede sicher führend im Landkreis Friesland.“ Rhebaum hat derweil ein weiteres Ziel vor Augen: „Wir würden gerne Brandschutztipps auch an Erwachsene weitergeben.“

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