Schortens Einsatz für die Ortswehr Schortens am Sonntag um 19.32 Uhr: Auf der Terrasse der Tennishalle brannten vier Plastikstühle. Zufällig vorbeikommende Jugendliche alarmierten umgehend die Feuerwehr.

Um eine Ausdehnung auf die überdachte Terrasse zu verhindern, hatten die Jugendlichen versucht, das Feuer auszutreten. Die Schortenser Einsatzkräfte konnten schließlich das Feuer per Kübelspritze löschen.

Noch auf der Rückfahrt wurde der Rüstwagen-Kran zur Unterstützung der Wehr Accum in Middelsfähr angefordert: Die Feuerwehr Accum war bereits seit 18.21 Uhr an Weidenweg und Akazienstraße im Überschwemmungseinsatz – der Rüstwagen-Kran hat so genannte Dichtkissen an Bord, mit denen die Zuläufe zu Kellerräumen verschlossen werden sollten.

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Der starke Regen hatte am Weidenweg einen Kellerraum unter Wasser gesetzt. Da das Wasserhöhe jedoch nur knapp 2 Zentimeter hoch stand, konnte mit den Gerätschaften der Feuerwehr nichts ausgerichtet werden. Allerdings stand auf der Straße das Wasser 30 Zentimeter hoch.

Die Kanalisation konnte die Wassermassen nicht mehr aufnehmen. Die Accumer Wehr pumpte das Wasser von der Straße.

Am Akazienstraße stand ebenfalls ein Keller unter Wasser – Wasser drückte durch ein Waschbecken ständig nach. Dort kam die Tauchpumpe zum Einsatz.

Nach knapp 30 Minuten wurden die Kameraden von einem Bewohner eines Mehrfamilienhauses an der Akazienstraße informiert, dass in gleich zwei großen Mehrfamilienhäusern ebenfalls Überschwemmung herrscht: Dort standen die Keller ca. 30 Zentimeter unter Wasser und auch hier drückte das Wasser aus den Abwasserrohren nach.

Da ein Abpumpen der Wassermassen aus dem Keller wegen des nachströmenden Wassers sinnlos erschien, wurde mit zwei Pumpen das Wasser aus der Kanalisation in einen naheliegenden Graben gepumpt. Die Zuläufe zum Keller wurden mit Dichtkissen verschlossen.

Nach knapp drei Stunden waren die Arbeiten an den Einsatzstellen abgearbeitet, berichtet der stellvertretende Ortsbrandmeister Timm Harms. Die Feuerwehr, die mit drei Fahrzeugen und 22 Kameraden im Einsatz war, konnte ins Feuerwehrhaus zurückkehren – kurz nach 22 Uhr hatten die Kräfte Feierabend.

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Melanie Hanz Agentur Hanz / Redaktion Jever
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