Sande Viele Kleinbrände, zwei mittlere Brände und ein Großbrand sowie viele Hilfeleistungen bei Sturmschäden, Personensuchen, Verkehrsunfällen, Gasaustritten oder Tierrettungen: Die Feuerwehren der Gemeinde Sande blicken auf ein arbeitsintensives Jahr zurück. Auf der gemeinsamen Jahreshauptversammlung der beiden Ortswehren aus Sande und Gödens in Leiners Landhotel berichtete Gemeindebrandmeister Peter Hoffbauer von insgesamt 115 Einsätzen für die beiden Wehren. Im Durchschnitt ging an jedem dritten Tag der Alarmmelder.

Ehrungen und Beförderungen in der Gemeindefeuerwehr Sande

Das Niedersächsische Ehrenzeichen für 25 Jahre: Erster Hauptfeuererwehrmann Jürgen Sauerbeck, Löschmeister Michael Sondermann, Oberlöschmeister Sven Pruin sowie (in Abwesenheit) Erster Hauptfeuerwehrmann Thorsten Drechsler

Für 40 Jahre: Hauptlöschmeister Andreas Berger, Hauptbrandmeister Frank Langer

Das Abzeichen des Landesfeuerwehrverbandes erhält für 40-jährige Mitgliedschaft: Bernhard Claaßen

Das LFV-Abzeichen für 50 Jahre: Hartmut Gödjen und Friedrich Janßen

Für 60 Jahre: Löschmeister Hermann Weidhüner Befördert wurden zur Löschmeisterin: Maren Janßen; zum Löschmeister : Thorsten Wolters (in Abwesenheit); zum Oberlöschmeister Lars Drechsler; und zu Oberbrandmeistern Frank Maaß und (in Abwesenheit) Hartmut Struckmann

Zwei größere Löscheinsätze bleiben besonders in Erinnerung: Zum einen der Großbrand in der Kartonfabrik Varel im Mai, bei der nachts auch 14 Kameraden aus Sande zur Unterstützung der Vareler Wehr ausrückten. Zum anderen der Kellerbrand im Nordwest-Krankenhaus, wo nachts ein verwirrter Patient gezündelt hatte. Gemeinsam mit der Wehr aus Gödens sei Schlimmeres verhindert worden.

Im Schnitt der vergangenen Jahre mit 49 Brandeinsätzen seien zuletzt 15 Einsätze mehr gefahren worden. 64 waren es 2018 insgesamt. Dazu kommen die 51 Hilfeleistungen. Entsprechend nach oben geschnellt sind auch die Arbeitsstunden, die die aktiven Kameraden ehrenamtlich aufgebracht haben – auch und immer wieder an Wochenenden, nach Feierabend oder mitten in der Nacht.

Personell ist die Gemeindefeuerwehr gut aufgestellt, so Hoffbauer. 93 Einsatzkräfte, darunter 12 Frauen engagieren sich zum Schutz der Bürger der Gemeinde Sande. Und dafür dankte die Gemeinde allen aktiven Feuerwehrleuten und denen aus der Alters- und Ehrenabteilung mit einem leckeren Fischessen vor der Versammlung. Bürgermeister Stephan Eiklenborg dankte den Feuerwehrleuten für ihren unermüdlichen Einsatzwillen. Und mit Blick auf immer mehr Gaffer und zunehmende Übergriffe auf Einsatz- und Rettungskräfte im Land forderte Eiklenborg einmal mehr den Dank und Respekt für die Retter, der ihnen zusteht.

Für den Landkreis Friesland schaute Landrat Sven Ambrosy vorbei: „Ihr habt große Kompetenz und Motivation bei einer Vielzahl von Einsätzen bewiesen“, sagte der Landrat. Auch Ambrosy sprach dabei besonders die Einsätze in Varel und Sanderbusch an. Mit der nahegelegenen Autobahn, dem Flugplatz in Mariensiel, den Bahnstrecken oder auch dem Krankenhaus haben die Sander ganz besondere Herausforderungen, wenn es mal brenzlig wird. Ambrosy berichtet, wo und wie und in welcher Höhe der Landkreis die Aufgaben der Feuerwehren unterstützt. In den Ausbau der Feuerwehrhauses Gödens steckt der Kreis 20500 Euro. Die Umbau- und Erweiterungsarbeiten sol­len im Juni beendet sein.

Oliver Braun Agentur Hanz / Redaktion Jever
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