Roffhausen Freitag, 17.12 Uhr: Dichter Qualm dringt aus dem ehemaligen Gebäude der Heinz-Neukäter-Schule in Roffhausen. Für alle drei Freiwilligen Feuerwehren der Stadt Schortens wird gleichzeitig Alarm ausgelöst. Und nach nur sechs Minuten ist die erste Wehr aus Accum vor Ort.

Zügig, aber ohne Hektik, rollen die Einsatzkräfte die Schläuche aus, schließen sie an den Hydranten an – die Wasserversorgung steht. Der erste Trupp unter schwerem Atemschutz ist bereit, ins Gebäude vorzurücken. Es werden Personen im Gebäude vermutet.

Die Feuerwehrmänner können sich nur auf allen Vieren vorwärtsbewegen, weil die Sicht nur weniger als einen Meter beträgt – so dicht hängt der Qualm im Gebäude.

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Weitere Fahrzeuge der Wehren Sillenstede und Schortens sind inzwischen eingetroffen und nehmen die Löscharbeiten auf und helfen bei der Suche nach den vermissten Personen.

So sähe es wohl auch bei einem richtigen Brand aus. Diesmal ist der Qualm in der Neukäter-Schule jedoch harmloser Disconebel und die Personen im Gebäude sind Statisten, die keiner Gefahr ausgesetzt sind, aber doch von den Feuerwehrleuten gefunden und fachgerecht aus dem Gebäude transportiert werden müssen.

Glücklicherweise ist es nur eine einmal im Jahr stattfindende Übung, die den 80 Einsatzkräften und dem Stadtkommando zeigen soll, wie gut ihr Ausbildungsstand ist, wie gut sie zusammenarbeiten – und gegebenenfalls auch, wo es hakt. Für das Gebäude der Schule war es eine sommerliche Dusche.

„Bei dieser Übung sollten die Einsatzabschnitte Personenrettung, Brandbekämpfung und Wasserförderung gezielt geübt werden“, sagt Timm Harms, stellvertretender Stadtbrandmeister, der zusammen mit Jens Hillerns (Accum) das Übungsszenario ausgearbeitet hat. Und die Abläufe des Einsatzes wurden während der Übung von den Organisatoren genau beobachtet.

Bei der anschließenden Nachbesprechung gab es keine Beanstandungen, lediglich einige „Schönheitskorrekturen“, so Harms, mussten angesprochen werden.


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