BOCKHORN Die Ortswehr Bockhorn saß noch im Gerätehaus und feierte ihren neuen Wagen – da kam schon der erste Alarm. Rauf aufs blitzblanke, rankengeschmückte Löschfahrzeug LF 20/16, und ab ging es mit Blaulicht und Martinshorn. Ein Lastwagen war am Donnerstagabend auf der B 437 in Höhe Totenweg von der Fahrbahn abgekommen und gegen einen Baum geprallt – der Fahrer blieb unverletzt (siehe unten stehenden Bericht). Nur wenige Stunden zuvor war das Fahrzeug der Feuerwehr offiziell übergeben worden.

Gutes Konzept umgesetzt

Gemeindebrandmeister Holger Reuter hatte am Donnerstagabend zur Fahrzeugübergabe Landrat Sven Ambrosy, den Bockhorner Bürgermeister Ewald Spiekermann und seinen Stellvertreter Andreas Meinen, den Gemeinderat mit dem Vorsitzenden Thorsten Krettek, Regierungsbrandmeister Gerd Junker und natürlich die Ortswehr Bockhorn mit Alterskameraden unter Führung von Ehrenortsbrandmeister Werner Harms und mit Jugendfeuerwehr begrüßt. Reuters Kommentar angesichts des neuen Autos: „Für uns ist heute Weihnachten.“ Das Fahrzeug sei eine „vernünftige Lösung. Mit starker Mannschaft haben wir ein gutes Konzept umgesetzt.“

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221 000 Euro hat die Gemeinde dafür investiert, berichtete Spiekermann, „schon eine gewaltige Sache“. Der Vorgänger, ein heute 32 Jahre alter Mercedes, habe 130 000 DM gekostet. Aber für Rat und Verwaltung sei klar: „Unsere Feuerwehren müssen vernünftig ausgerüstet sein.“ Ebenso Ambrosy: „Im ländlichen Raum muss die Sicherheit gewährleistet sein. Und die Feuerwehr Bockhorn hat es verdient, gehört ihre Jugendarbeit doch zur besten im Landkreis Friesland.“ Der Kreis hatte 28 000 Euro aus der Feuerschutzsteuer zum Kaufpreis beigesteuert, die Landesbrandkasse 12 000 Euro, überreicht von Peter Bartl.

1600 Liter Löschtank

Die technischen Daten lieferte Gerätewart Christian Bäckermann. Das Löschfahrzeug 20/16 (2000 Liter Pumpenleistung pro Minute bei acht Bar, der Löschtank fasst 1600 Liter Wasser) besteht aus einem MAN-Fahrgestell und einem Aufbau von Schlingmann. Der allradangetriebene Wagen verfügt über 290 PS, wiegt 14,5 Tonnen, ist 3,18 Meter hoch und hat einen Radstand von 4,25 Meter. Zur Ausrüstung gehören ein Lichtmast mit sechs Zenon-Scheinwerfern, eine eingebaute Tragkraftspritze und ein eigener Stromerzeuger. Die Besatzung besteht aus einem Gruppenführer mit acht Kameraden. Der 32 Jahre alte Mercedes steht auf dem Bauhof der Gemeinde und soll verkauft werden.

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