TETTENS Auf ein Jahr ohne große Vorkommnisse kann die Freiwillige Feuerwehr Tettens zurückblicken. Dennoch begann die Brandbekämpfung bereits in der Silvesternacht, wie Ortsbrandmeister Axel Kroulik bei der Jahreshauptversammlung berichtete: Es handelte sich um einen Fehlalarm in einer Wertstoffsortieranlage der Mülldeponie Wiefels.

Weitere fünf Mal mussten die 24 Aktiven ausrücken, um dort Schlimmeres zu verhindern. Einmal brannte ein Container mit Farben und Lacken, später der Motor einer mobilen Schredderanlage und ein Matratzenlager. Nur durch schnelles Handeln konnte beim Brand eines Staubfilters in einer Abfallaufbereitungsanlage großer Schaden abgewendet werden.

Das machte auch der Abteilungsleiter der Firma Nehlsen in Wiefels, Matthias Schäfer, deutlich: „Wenn die Wehren nicht so schnell und professionell gehandelt hätten, wären vermutlich acht Millionen Euro einfach verpufft.“ Er versprach, der Jugendwehr eine Sachspende zukommen zu lassen.

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Der sechste Brandeinsatz 2008 war eine brennende Biogasanlage. Dort hatte sich im Gärturm der Motor eines Rührwerks entzündet. Gerade Brände in Biogasanlagen seien eine neue Herausforderung für die Wehren, sagte Kreisbrandmeister Reinhard Oncken. „Um Unfälle zu vermeiden sollten die Kameraden auf Lehrgängen für den Ernstfall vorbereitet werden.“

Lobende Worte gab es von Wangerlands stv. Bürgermeisterin Angelika Prieß-Tiemann ebenso wie von Gemeindebrandmeister Heinz-Dieter Bruns. Als aktive Wehr zeigen die Tettenser viel Einsatz, neben der Teilnahme an dörflichen Aktivitäten pflegen sie den Kontakt zu benachbarten Kameraden, betonte Bruns.

Für die junge Truppe mit einem Durchschnittsalter von 36,4 Jahren wünschten sich beide, dass die Jugendwehr mit derzeit zehn Mitgliedern weiter wächst. Die Jugendwehr Tettens ist neben der Hooksieler Feuerwehr-Jugend zweitgrößte Truppe im Wangerland. Bruns sieht in der Jugendarbeit dringenden Handlungsbedarf: „Sonst fehlt irgendwann der Nachwuchs.“

Er stellte in absehbarer Zeit ein neues Löschgruppenfahrzeug für Tettens in Aussicht. Zuvor hatte Gerätewart Erhard Wichmann von den Wartungsarbeiten an dem über 20 Jahre alten Fahrzeug berichtet: „Trotz intensiver Pflege ist der Rost schon weit vorangeschritten“, sagte er. Ähnlich verhalte es sich mit dem Mannschaftstruppenwagen.

Insgesamt leisteten die Ehrenamtlichen der Feuerwehr Tettens 1921 Stunden Dienst, der Schwerpunkt lag in der praktischen und theoretischen Ausbildung. Teil davon war die Teilnahme an zwei Funkübungen, eine Kreisbereitschaftsübung, sowie die Ölwehrübung auf Wangerooge und eine Flugplatz-Übung.

Für langjährige Mitgliedschaft wurden Ewald Potinius, Michael Ostendorf (beide 25 Jahre) und Gerd Steenken (40 Jahre) ausgezeichnet. Sven Offer sowie Christian Tammen wurden zum 1. Hauptfeuerwehrmann und Hauptfeuerwehrmann befördert.

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