WANGEROOGE Die Zahl der Mitglieder stieg binnen Jahresfrist von 28 auf 40. Derzeit müssen die Brandschützer im Spritzenhaus eng zusammenrücken.

von ulrich schönborn WANGEROOGE - Die Wangerooger Feuerwehr platzt aus allen Nähten. Die Erweiterung des Spritzenhauses oder der Bau einer neuen Halle sind deshalb vordringliche Aufgabe für die Zukunft.

Das betonte Gemeindebrandmeister Jürgen Wiebach auf der Jahreshauptversammlung im Hotel Hanken. Bei Bürgermeister Holger Kohls und bei dem ebenfalls anwesenden Landrat Sven Ambrosy stieß er auf offenen Ohren. „Wir müssen die Erweiterung realisieren – allerdings schaffen wir das nicht in diesem Jahr“, sagte Kohls. Ambrosy sicherte die volle Unterstützung des Landkreises zu. Wenn der Antrag der Gemeinde komme, werde der Landkreis seinen Beitrag leisten. „Das Geld ist da“, so Ambrosy.

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In seinem umfangreichen Jahresrückblick unterstrich Wiebach die erfreuliche Mitgliederentwicklung der Inselwehr. Nachdem die Mindestzahl für eine Stützpunktwehr von 32 Ende 2004 um vier unterschritten worden war, gehörten der Wehr Ende 2005 40 aktive Brandschützer an. Der Engpass sei somit mehr als behoben.

Ein weiterer Höhepunkt im vorigen Jahr war Wiebach zufolge die Indienststellung des neuen Drehleiter-Fahrzeuges.

Sechs Brandeinsätze hatte die Freiwillige Feuerwehr Wangerooge im Jahr 2005 zu bewältigen. Der erste in der Nacht zum 23. April war mit einem Todesfall verbunden: Bei Löscharbeiten in einer Wohnung in der Nähe der Strandpromenade fanden die Brandschützer einen leblosen Bewohner. Er wurde geborgen, alle Wiederbelebungsversuche blieben aber ohne Erfolg. Eine spätere Obduktion ergab nach Angaben von Gemeindebrandmeister Jürgen Wiebach, dass der Tod schon bei Alarmierung der Feuerwehr eingetreten war.

Am 7. Dezember brannte an der Straße Jadehörn ein Zimmer. Dort hatte ein achtjähriges Kind gezündelt. Verletzte gab es glücklicherweise nicht.

Zu den Brandeinsätzen kamen insgesamt 46 Hilfeleistungen, darunter auch die Bergung von Seehunden und Heulern. Insgesamt leistete die Wehr 260 Einsatzstunden. Dazu kamen Übungs- und technische Dienste, Schulungen und Lehrgänge.

Wiebach leitete zum letzten Mal die Jahreshauptversammlung. Er gab das Amt des Gemeindebrandmeisters an Bernd Kubiak ab (die NWZ berichtete).

Gemeinde und Kreis sicherten Unterstützung beim Ausbau des Feuerwehrhauses zu

zahlreiche ehrungen und beförderungen bei inselwehr

Für 50-jährige Mitgliedschaft in der Feuerwehr wurde Ehrenbrandmeister Karl-Engelhardt Kruse von Kreisbrandmeister Reinhard Oncken und Landrat Sven Ambrosy ausgezeichnet. Seit 25 Jahren gehören Norbert Fliegenschmidt und Horst Filsinger der Feuerwehr an.

Für geleistete Dienste wurden Sven Michel, Arne Diers, Rainer Janßen, Sabine Fliegenschmidt, Torsten Stumpf, Hauke Schrell, Ingo Theilen, Detlef Siemens, Marcel Vohmann und Claus Reiners ausgezeichnet.

Zu Feuerwehrleuten ernannt wurden Andre Mitschke, Ingo Theilen, Eike Gissel, Hauke Schrell, Sven Schröder, Sven Michel, Carsten Gerdes, Marcel Vohmann, Jan Grunemann und Angelo Kalantzis.

Befördert wurden Sabine Fliegenschmidt (Oberfeuerwehrfrau), Arne Diers, Johann Wolf (Oberfeuerwehrmann), Johannes Dickebohm, Norbert Fliegenschmidt, Jens Claßen (1. Hauptfeuerwehrmann), Claus Reiners, Heiko Wilhelmi, Georg Vogel (Löschmeister) und Torsten Stumpf (Oberlöschmeister).

Neues stimmberechtigtes Mitglied im Gemeindekommando der Insel-Feuerwehr ist Heiko Wilhelmi.

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