WADDEWARDEN Als „erschreckend“ bezeichnete Kreisbrandmeister Reinhard Oncken auf der Hauptversammlung der Feuerwehr Waddewarden die Tatsache, dass nur noch zehn der 22 Brandschützer der Waddewardener Feuerwehr das Tanklöschfahrzeug (TLF) fahren dürfen. Die anderen sind nach der neuen Führerscheinklassifizierung nicht mehr dazu berechtigt.

„Da muss die Gemeinde dringend Abhilfe schaffen" forderte Oncken und richtete sein Anliegen direkt an die anwesende stellvertretende Bürgermeisterin Angelika Prieß-Tiemann. Um das Wohl der 19 Atemschutzträger bedacht, meinte Oncken: „Spielt bitte keine Helden, sondern denkt beim Einsatz auch an eure eigene Sicherheit." Ferner ermahnte er die Kameraden dazu, regelmäßig einen Auffrischungskurs zu belegen.

Prieß-Tiemann will die Anregung mit in den Rat nehmen. Den hohen technischen Standard der Ausrüstung, der für die Feuerwehrleute lebenswichtig sei, versuche die Gemeinde zu halten. Außerdem versuche die Gemeinde, trotz leerer Kassen den Fuhrpark der Wangerländer Wehren in diesem Haushaltsjahr zu verbessern. So stünden Gelder für ein Löschfahrzeug für die Feuerwehr in Minsen und für ein Tanklöschfahrzeug für die Feuerwehr Hohenkirchen zur Verfügung.

Einwilligung und Werberichtlinie

Ja, ich möchte den Corona-Update-Newsletter erhalten. Meine E-Mailadresse wird ausschließlich für den Versand des Newsletters verwendet. Ich kann diese Einwilligung jederzeit widerrufen, indem ich mich vom Newsletter abmelde (Hinweise zur Abmeldung sind in jeder E-Mail enthalten). Nähere Informationen zur Verarbeitung meiner Daten finde ich in der Datenschutzerklärung, die ich zur Kenntnis genommen habe.

Sie lobte das Ehrenamt der Feuerwehr, die nicht nur für die Sicherheit, sondern auch für das Dorfleben von großer Bedeutung sei. „Die Feuerwehr ist ein fester Bestandteil in Waddewarden und immer zur Stelle, wenn sie gebraucht wird.“

Die rege Beteiligung am dörflichen Treiben zeigte der Bericht von Ortsbrandmeister Kurt Drieling. Seine Kameraden beteiligten sich am Osterfeuer, an der Maifeier, an Blutspende-Terminen und am Laternenumzug. Zu drei Einsätzen wurde die Wehr im vergangenen Jahr gerufen: ein Brand auf der Wiefelser Mülldeponie sowie ein Auto- und ein Schornsteinbrand. Insgesamt wurden von den Mitgliedern 1311,5 Stunden geleistet. Für die beste Dienstbeteiligung wurde Sören Wilken ausgezeichnet.

Neben den Einsätzen nahmen die Mitglieder an vielen Übungen und Fortbildungen teil: „Wir haben im vergangenen Jahr an 13 Lehrgängen teilgenommen, sowohl in der Feuerwehrtechnischen Zentrale in Jever als auch an der Landesfeuerschule in Loy", so Drieling. Im Mai stand eine dreitägige Fahrt zur Partnerwehr nach Hopfelde auf dem Programm. Helmer Gerdes berichtete über die Aktivitäten der Altersabteilung mit 18 Mitgliedern.

Eine Premiere wartete auf den stellvertretenden Gemeindebrandmeister Ingo Kruse, der seit dem 1. Januar offiziell im Amt ist. Er nahm die Beförderungen vor. Befördert wurden Klaus Gerdes und Axel Foken (beide Oberlöschmeister), Florian Harms (Löschmeister), Daniel Popken, Benjamin und Peter Hehenberger (alle Hauptfeuerwehrmann) sowie Henning Harms, Jan Drieling und Renke Gerdes (Feuerwehrmann).

Bei den Wahlen gab es kaum eine Veränderung. In ihren Ämtern bestätigt wurden Klaus Gerdes (Gruppenführer), Uwe König (Schriftführer, Presse- und Kassenwart), Axel Foken (Sicherheitsbeauftragter) und Gerätewart Fritz Weiß. Neu dabei ist Jan Drieling, der Peter Hehenberger als stellvertretenden Geräte- und Zeugwart ablöst.

Der Blaulichtblog für den Nordwesten

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.