Hooksiel Er ist deutlich leichter als der üblicherweise von Feuerwehren eingesetzte C-Schlauch – und damit spart er Einsatzkräften Kraft und macht sie schneller mobiler: Die Freiwillige Feuerwehr Hooksiel nutzt seit 2013 schon den D-Schlauch. Und die Erfahrungen, die die Wehr um Ortsbrandmeister Jörg Nöchel mit dem D-Schlauch gemacht hat, sind so gut, dass das neue Löschgruppen-Fahrzeug konsequent mit 90 Meter-Schnellangriffsleitung in „D“ ausgerüstet wurde.

Der D-Schlauch hat einen Innendurchmesser von 25 Millimetern – „verwendet man ihn mit geeigneten Hohlstrahlrohren, ist es möglich, bis zu 150 Liter Wasser pro Minute abzugeben. Für den weit überwiegenden teil der Brandeinsätze ist das völlig ausreichend“, erklärt Nöchel.

2016 hatte die Hooksieler Wehr in ihrer Begeisterung über ihre Innovation, von der sich auch die Nachbarwehr Waddewarden hat anstecken lassen, einen ersten D-Schlauch-Workshop mit Wehrleiter Dr. Ing. Holger de Vries aus Hamburg abgehalten. „Danach gab es viele Anfragen aus ganz Deutschland nach weiteren Workshops“, berichten de Vries und Nöchel. Und so stand jetzt der zweite Workshop an – mit 70 Feuerwehrleuten aus Freiwilligen-, Berufs- und Werksfeuerwehren aus Nordrhein-Westfalen, Hamburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein.

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Und mancher ließ sich beim direkten Vergleich von C- und D-Schlauch schnell überzeugen: Den D-Schlauch voll Wasser zieht eine Person allein über den Platz am Hooksieler Außenhafen – sogar im Laufschritt. Für den C-Schlauch unter Druck sind schon mindestens zwei Einsatzkräfte notwendig. Gespritzt wurde mit Wasser aus dem Hafenbecken – denn die Wehr Hooksiel hat die Wasserentnahme aus offenen Gewässern ebenfalls so optimiert, dass Wasser schneller und mit weniger Kräften gezogen werden kann.


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Melanie Hanz Redakteurin / Gesamtleitung Friesland
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