Hohenkirchen Wenn es nach Dienststunden bei der Freiwilligen Feuerwehr Hohenkirchen geht, dann schießt erneut Ortsbrandmeister und zugleich Gemeindebrandmeister Eike Eilers den Vogel ab: Mit seiner Dienst- und Einsatzbeteiligung im vergangenen Jahr kommt er auf 572 Stunden, nicht eingerechnet die Zeit für seine Ämter als Orts- und Gemeindebrandmeister.

Beförderungen und Ehrungen

Ernennungen:
 Marco Bründermann und Franz-Josef Zimmermann (Feuerwehrmann)

Beförderungen:
 Janik Großklaus, Timo Herren, Nico Krumpmann, Simon Ranftl und Nico Taddigs (Hauptfeuerwehrmann)
Dieter Herren zum Oberlöschmeister

Ehrungen: Hermann Hinrichs für 40 Jahre Einsatzabteilung

Neuaufnahmen aus der Jugendfeuerwehr: Jan-Hendrik Baake, Adrian Lemke, Johanna Lörinc, Simon Siefken.

Neuwahlen:
 Henning Gerdes (Gruppenführer) und Stellvertreter Björn Peters
 Benedikt Niehoff (Atemschutzgerätewart) und Eike Hildebrandt
 Ina Eilers (Pressewartin)
 Jens Cramer (Festausschuss)

Das wurde bei der Jahreshauptversammlung der Wehr in Hohenkirchen bekannt. Weitere 16 Aktive lobte Eilers, weil sie über dem Stundendurchschnitt von 150 lagen. Obwohl die Dienstbeteiligung mit 57,6 Prozent geringer war als im Vorjahr, errechnete der Ortsbrandmeister einen Stundendurchschnitt für alle Einsatzkräfte von 283 Stunden. „Leider fehlen immer mehr Mitglieder wegen beruflicher Abwesenheit oder Krankheit bei den Diensten“, bedauerte Eike Eilers.

In der Tagesverfügbarkeit macht sich Schichtarbeit jedoch häufig auch positiv bemerkbar: „Die Kameraden stehen zu Zeiten zur Verfügung, zu denen andere erst von der Arbeit herfahren müssen“, stellte er fest.

Mit 43 Kameraden und fünf Kameradinnen sei die Wehr gut aufgestellt. Auch den Ausbildungsstand bezeichnete Eilers als gut.

Als „Fernbeobachter“ bezeichnete Eilers schmunzelnd die Schleiereulen, die im Schlauchturm geschlüpft waren und die nun im Namen der Feuerwehr Hohenkirchen unterwegs sind.

Und auch die Feuerwehr kann das Geschehen aus der Luft beobachten: Als erste Feuerwehr im Landkreis Friesland konnte dank mehrerer Sponsoren eine Drohne angeschafft werden, die mit einer Wärmebildkamera ausgestattet ist.

An die zentrale Rolle der Ortswehr beim Brandschutz, bei Technischer Hilfe und für Sicherheit im Wangerland erinnerte Bürgermeister Björn Mühlena. Er habe große Hochachtung für die Arbeit der Feuerwehren. Er betonte mit Blick aufs Coronavirus – am Sonntag wurde der erste Fall in Niedersachsen bekannt –, er wolle alles dafür zu tun, dass alle einsatzbereit seien. Die stellvertretende Landrätin Marianne Kaiser-Fuchs sprach der Wehr große Anerkennung von Kreistag und Verwaltung aus.

Von einem großen Einsatzspektrum und guter Stabsarbeit sprach der stellvertretende Gemeindebrandmeister Florian Harms und der stellvertretenden Kreisbrandmeister Mathias Kruse lobte: „Es läuft bei Euch. Hut ab!“

13 678 Stunden im Dienst an Allgemeinheit

7579 Stunden leisteten die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Hohenkirchen im vergangenen Jahr: Zusammen mit den Lehrgangsstunden – 1238 „ein Höchstwert der letzten zehn Jahre“ –, den 1581 Stunden der Einsatzabteilung und den 4259 Dienststunden sowie 500 sonstigen Stunden. Werden die Stunden der Jugendfeuerwehr (5516) und der Kinderfeuerwehr (583) einschließlich der Betreuerstunden hinzugerechnet, ergibt sich sogar eine Summe von

13 678

Insgesamt rückte die Feuerwehr Hohenkirchen zu 64 Einsätzen aus. Häufig seien die Einsätze kompliziert und mit Gefahren für die Gesundheit, dankte Eilers den Kameraden „für die geleistete Arbeit gegenüber unserer Bevölkerung“.

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