Hohenkirchen Viele Zahlen und Ereignisse hatte Hohenkirchens Ortsbrandmeister Eike Eilers während der Jahreshauptversammlung am Freitag im Gerätehaus in Hohenkirchen parat. Unter anderem die Mitgliederzahl: 50 Kameraden in der Einsatzabteilung, davon fünf Kameradinnen, sind gegenüber 2017 ein Plus von vier Personen. Mit 15 Kameraden in der Altersabteilung, 19 Personen in der Jugendfeuerwehr und 15 in der Kinderfeuerwehr kann Hohenkirchen mit 99 Personen aufwarten.

Beförderungen, Ehrungen und Neuwahlen

Beförderungen:
Marco Herren und Raffael Reiff (Feuerwehrmann)
Angela Neunaber (Oberfeuerwehrfrau)
Nico Krumpmann und Malte Dübbel (Oberfeuerwehrmann)
Pascal Bründermann und Jens Cramer (Hauptfeuerwehrmann)
Mitja Neumann (1. Hauptfeuerwehrmann)

Ehrungen:
Hauptfeuerwehrmann Heinz Remmers (60 Jahre)
Oberbrandmeister Carsten Rohlfs (25 Jahre Einsatzabteilung)
1. Hauptfeuerwehrfrau Svenja Münstermann (25 Jahre Einsatzabteilung)
Rohlfs und Münstermann kommen beide aus der Jugendfeuerwehr

Neuaufnahmen:
Marco Bründermann (aus der Jugendfeuerwehr)
Malte Dübbel
Thomas Lange
Patrick Zahn
Franz-Josef Zimmermann

Neuwahlen:
1. Zugführer: Carsten Rohlfs
Stellvertretender Zugführer: Eike Janßen
Gruppenführer: Dieter Herren
Stellvertretender Gruppenführer: Fabian Ulbrich
Jugendfeuerwehrwart: Holger Leichter
Stellvertretender Jugendfeuerwehrwart: Nico Krumpmann
Schriftführer: Matthias Oletti
Sicherheitsbeauftragte: Nadine Taddigs
Stellvertretende Gerätewarte: Tizian Cordes und Tako Behrens
Weitere Festausschussmitglieder: Simon Ranftel und Steven Großklaus Besonders rege Teilnahme:
Holger Leichter (603 Stunden)
Nico Krumpmann (596)
Pascal Bründermann (366)

Der Altersdurchschnitt liegt bei den Frauen bei 32,24 Jahren, bei den Männern bei 32,08 Jahren. 2018 wurde die Wehr zu 70 Einsätzen gerufen, davon waren vier Übungen. Die Einsätze verteilten sich auf 30 Brandeinsätze, 29 technische Hilfeleistungen und sieben Fehlalarme.

Beteiligt war die Wehr beim Löschen einer Windanlage, einer Biogasanlage sowie einem Großbrand in Varel. Verkehrsunfälle und Tierrettungen gehörten ebenfalls zu den Einsätzen. „Die Einsätze sind dabei häufig kompliziert und oft mit Gefahren für die Gesundheit der Kameraden verbunden“, sagte Eilers und bedankte sich in dem Zusammenhang bei allen Beteiligten für die geleistete Arbeit.

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Die Einsätze verteilten sich über den Tag und es habe wenig Alarme in der Nacht gegeben. Aber: Eilers bedauerte die geringe Resonanz bei Betroffenen, sich für Rettungsmaßnahmen zu bedanken.

Stark ausgeprägt bei der Wehr sind die besuchten Lehrgänge: Auf 37 davon konnte der Ortsbrandmeister verweisen.

„Die Ausrückzeiten können sich sehen lassen, trotz der Großflächengemeinde Wangerland“, meinte Eilers. So sei das Tanklöschfahrzeug schon vier Minuten nach der Alarmierung mit acht Personen auf dem Weg zum Einsatz, nach sechs bis sieben Minuten seien die Kameraden vor Ort und kurze Zeit später kämen weiter hinzu. „Insgesamt kann man sagen, dass sich die Bevölkerung auf ihre Feuerwehr verlassen kann. Die Kameraden sind gut ausgebildet, motiviert und sehr aktiv“, hob Eilers lobend hervor.

Ein großes Lob ging auch an die Kameraden, die sich in der Jugendarbeit engagieren. 29 aktive Kameraden der Einsatzabteilung kämen bis heute aus der Jugendfeuerwehr und stellten einen Großteil der Funktionsträger im Orts- und Gemeindekommando.

Mit insgesamt 7716 Stunden Aufwand könne die Einsatzabteilung aufwarten. Multipliziert mit einem Handwerkerstundenlohn von 40 Euro ergebe sich ein Wert von fast 310 000 Euro, den die Freiwillige Feuerwehr Hohenkirchen für die Allgemeinheit erbringe. Einschließlich der Jugendfeuerwehr (5107 Stunden) und der Kinderfeuerwehr mit 569 Stunden leistet die Feuerwehr Hohenkirchen 13 392 Stunden.

Sichtlich beeindruckt von den vorgestellten Zahlen zeigte sich Wangerlands Bürgermeister Björn Mühlena. „Eure Zusammenkunft während der Versammlung zeigt den großen Zusammenhalt“, meinte er und begrüßte die Einbindung der Feuerwehr in die Dorfbevölkerung.

Eine gute Nachricht überbrachte der im Landkreis für das Feuerwehrwesen zuständige Holger Ulfers. Bei Führerschein-Neulingen in der Feuerwehr gebe die Gemeinde einen Zuschuss von 1000 Euro.

Auch der stellvertretende Gemeindebrandmeister Florian Harms lobte die gute Arbeit und begrüßte die vielen Atemschutzgeräteträger, 30 an der Zahl. Ein Novum beim Punkt „Grußworte der Gäste“: Die Kreisbrandebene fehlte aus Krankheits-, Urlaubs- und weiteren Gründen; und niemand aus dem Rat ergriff das Wort.

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