Schortens Die Anzahl der Brandeinsätze und der Hilfeleistungen der Freiwilligen Feuerwehr Schortens sind im vergangenen Jahr gegenüber dem Vorjahr deutlich zurückgegangen. So sank die Zahl der Brandeinsätze von 42 auf 28 und die Zahl der Hilfeleistungen von 58 auf 35. Das konnte Ortsbrandmeister Ralf Schmittmann bei der Hauptversammlung jetzt feststellen.

Allerdings hatte die Feuerwehr mit dem Großbrand der Altenwohnanlage im „Grön Winkel“ am Ostermontag auch ihren größten und schwierigsten Einsatz der vergangenen Jahrzehnte zu verzeichnen. Der Einsatz zog sich über mehrere Tage hin. Ausführlich ging Schmittmann auf dieses Ereignis ein. Mit drei Drehleitern und der Unterstützung benachbarter Wehren habe man wenigstens das Übergreifen der Flammen auf benachbarte Gebäude verhindern und alle Personen aus dem Gebäude retten können. Ein großes Problem seien bei diesem Einsatz die vielen Schaulustigen gewesen, die die Arbeit teilweise erheblich behindert hätten, so Schmittmann.

Auch eine Reihe von kuriosen Einsätzen hat es gegeben: So begann der März mit einem Großalarm „Chloraustritt im Bereich Neumannsweg“. Es stellte sich heraus, dass hier nur Anwohner mit einem in Deutschland nicht erhältlichen Reiniger ihre Auffahrt gesäubert hatten. Auch ein Alarm wegen eines umgestürzten Tanklastzugs Anfang Mai relativierte sich, als klar wurde, dass der Lastzug „nur“ Bier geladen hatte. Der Gefahrgutzug musste nicht ausrücken. Mehrfach mussten Wohnungen geöffnet werden, weil Bewohner Töpfe mit Essen auf dem Herd vergessen hatten.

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Andere Türöffnungen, die die Feuerwehr vornehmen muss, können sehr belastend sein, weil es häufig vorkommt, dass sie in der Wohnung Verstorbene vorfinden. Einen Einsatz mit einem Sondereinsatzkommando aus Hannover über eine ganze Nacht hatte die Wehr im Dezember zu absolvieren, als ein ehemaliger Sprengmeister seinen Suizid mit Sprengstoff angekündigt hatte.

Neben der Fülle von Einsätzen haben die 56 Mitglieder der Wehr auch noch 3105 Stunden für Übungen und die Ausbildung geleistet.

Befördert wurden Rieke Hübner, Michael Knaak, Reiner Peters, Sven Sengebusch und Michael Knak.

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