Wangerooge Einsatz für die Freiwillige Feuerwehr Wangerooge am Silvestertag: Zwei der über Weihnachten angeschwemmten Container am Nordstrand waren in der Brandung geborsten. Die Holzladung drohte bei Hochwasser zu verdriften.

Die Feuerwehr rückte mit sieben Mann und zwei Fahrzeugen aus und zog die vier bis sechs Meter langen Balken nach oben auf das Deckwerk. „Es waren rund 200 Balken“, berichtete Gemeindebrandmeister Torsten Stumpf – und das heißt: Die Feuerwehrleute haben gewaltig geackert. Das war aber nur rund ein Drittel des Containerinhalts.

Zollbeamter Martin Wilmering kennzeichnete die angeschwemmte Ladung als Zollgut, das nicht entfernt werden darf. Gleichwohl hatten zu diesem Zeitpunkt pfiffige Insulaner bereits einige Balken „gesichert“. Seit 1990 die aus wilhelminischer Zeit stammende Strandungsordnung per Gesetz abgeschafft worden ist, gilt Strandgut juristisch als Fundsache.

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Die angeschwemmten Container, die unmittelbar nördlich des neuen Leuchtturms vor dem Deckwerk angetrieben waren, sind in diesen Tagen das Ziel zahlreicher Urlauber, die den Jahreswechsel auf Wangerooge verleben.

Von den 16 Containern, die während des Sturms über Weihnachten von Bord eines nigerianischen Frachters fielen, sind bisher 13 auf den Ostfriesischen Inseln angetrieben. Auf Wangerooge finden sich drei weitere Container – noch fest miteinander verbolzt – an der Harlehörn-Düne in der Nähe des Westanlegers. Sie müssen also durch das Seegat der Harle dorthin getrieben sein und haben möglicherweise dabei auch die Untiefentonne der Buhne H aus der Verankerung gerissen. Sie war ebenfalls an den Strand getrieben worden.

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