SANDE Stimmungswechsel bei der Freiwilligen Feuerwehr Sande: Waren die Jahreshauptversammlungen in den vergangenen Jahren immer von sorgenvollen Mahnungen und düsteren Warnungen geprägt, so war die Stimmung am Donnerstagabend erstmals gelöst und optimistisch.

Grund dafür ist, dass das neue Feuerwehrhaus für die Ortswehr Sande endlich auf gutem Weg zu sein scheint. Jahrelang hatte Ortsbrandmeister Peter Hoffbauer gewarnt, dass absehbar sei, wann ein neues Fahrzeug angeschafft werden muss. Dann aber müsse auch ein neues Gerätehaus her, denn die neuen Fahrzeuge passen nicht mehr in die jetzige Halle. Abgesehen davon hat sich die Wehr vergrößert und der Schulungsraum platzt regelmäßig aus allen Nähten, wenn Übungsabende stattfinden.

„Wenn Fahrzeug und Gerätehaus innerhalb eines kurzen Zeitraums im Gemeindehaushalt zu Buche schlagen, dann fliegt dort alles auseinander – das möchte ich vermeiden“, hatte Peter Hoffbauer immer wieder erklärt. Nachdem nun auf sein Betreiben hin ein Arbeitskreis gegründet wurde und auch schon mit dem Gelände der ehemaligen Druckerei Klein ein Standort gefunden ist, herrscht Optimismus. Bürgermeister Josef Wesselmann unterstrich zwar, dass noch kein Ratsbeschluss vorliegt, sieht das Projekt aber ebenfalls optimistisch, zumal sich die Finanzen der Gemeinde wieder stabilisiert hätten.

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Auch Kreisbrandmeister Reinhard Oncken freute sich, dass „die Kuh nun vom Eis ist“ und erste Arbeitsergebnisse vorliegen. Auch Gemeindebrandmeister Wilfried Weers war die Freude deutlich anzumerken und Ehrengemeindebrandmeister Rolf Hinz fragte gleich an, ob auch an einen Raum für die älteren Kameraden gedacht worden sei.

Die Ortswehr Sande hat zurzeit 53 aktive Mitglieder in der Einsatzabteilung, außerdem 14 Alterskameraden und 22 Jungen und Mädchen in der Jugendwehr. Die Einsatzabteilung musste 2010 zu 27 Brandeinsätzen und 31 Hilfeleistungen ausrücken. Bei den Brandeinsätzen gab es 19 Fehlalarme, 14 davon allein aus dem renovierten Alten- und Pflegeheim Sanderbusch. Hier müsse an der Brandmeldeanlage nachgebessert werden.

Geehrt wurden Erika Behrens, Holger Damke, Anke Fricke, Reinhard Herzke, Egon Hohn, Herbert Koch, Joachim Rüling und Otto Tapken für 25-jährige passive Mitgliedschaft und Peter Schindler und Karl-Heinz Tomczak für 40-jährige Treue.

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