Jever Der Bürgerverein Jever ist in Sorge, weil viele Autofahrer die Tempo-30-Bereiche vor den jeverschen Seniorenwohnanlagen nicht beachten. Vorsitzender Hanspeter Waculik mahnte in der Mitgliederversammlung deshalb mehr Geschwindigkeitskontrollen in der Stadt an.

Jörg Schwarz vom Ordnungsamt teilte die Kritik und berichtete, dass die Stadtverwaltung ein mobiles Messgerät bestellen wird, um an verschiedenen Gefahrenpunkten die gefahrene Geschwindigkeit zu messen und bei Verstößen zu ahnden. Das Gerät soll zugleich Daten über die Anzahl der Fahrzeuge und über die gefahrene Geschwindigkeit sammeln.

Mehrere Mitglieder bemängelten, dass sich auch die Anton-Reling-Straße seit ihrem Ausbau zur „Rennstrecke“ entwickelt habe. Und auch die Schrittgeschwindigkeit auf dem verkehrsberuhigten Kirchplatz hat sich noch nicht durchgesetzt – so die Erfahrung von Rainer Dabitsch (CDU): „Viele Fahrer haben noch nicht begriffen, dass die Straßen rund um den Kirchplatz Spielstraßen sind.“ Das bedeutet, dass Fußgänger und Radfahrer den Kraftfahrzeugen gleichgestellt sind – für die St. Annen-Straße heißt das, dass der Gehweg aufgehoben ist.

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Wie Jörg Schwarz berichtete, gilt für das Parkdeck von Edeka im Altstadtquartier eine neue Regelung: Ab sofort ist die Parkzeit auf eine Stunde begrenzt. Im Fahrzeug muss eine Parkscheibe ausgelegt werden. Die Regelung wurde notwendig, weil die Edeka-Parkplätze gern auch von Dauerparkern genutzt würden, sagte Schwarz.

Kümmern will sich Schwarz auch um die Ausweisung eines Behinderten-Parkplatzes auf dem Pekol-Parkplatz – der Hinweis auf fehlende Stellplätze kam von Wolfgang Wandtke.

Kritik gibt es immer wieder an der sehr kurzen Grünphase für Fußgänger am Alten Markt: Elf Sekunden sind viel zu kurz, um die Straße zu überqueren, kritisierten Bürgervereins-Mitglieder. Der Bürgerverein gibt die Bitte um Verlängerung der Grünphase an die Verwaltung weiter.

Noch immer skeptisch sind viele Jeveraner mit Blick auf den Verwaltungsneubau des Landkreises am Schlosserplatz – vor allem, dass die ehemalige Stadtknabenschule weichen musste.

Doch Rainer Dabitsch wie auch sein Ratskollege Dieter Janßen von der SPD betonten, dass der Neubau für die Kreisstadt eine Stärkung bedeute. Denn eine Verlagerung der Kreisverwaltung nach Varel wäre für Jever ein großer Verlust – das meint auch der stellvertretende Landrat Reinhard Onnen- Lübben (FDP).

Über ein besonderes Dankeschön freut sich der Bürgervereins-Vorstand von Anneliese Hagemann: Sie hatte über das gelungene Sommerfest in Moorwarfen mit dem Shantychor ein Gedicht verfasst.

Ausführlich berichtete Vergnügungsleiterin Heidi Waculik von der Mehrtagesfahrt nach Schleswig-Holstein und der Tagestour ins Alte Land. Ralph Habersetzer freute sich über die rege Teilnahme an einer Radtour nach Sandelermöns. Die gefahrenen Kilometer wurden dann beim „Stadtradeln“ gemeldet.

Beim Bänkereinigen des Bürgervereins gibt es inzwischen weniger Arbeit: Viele alte Holzbänke in der Innenstadt sind durch die gesponserten einheitlichen Metallbänke ersetzt. Allerdings stehen im Außenbereich und teilweise auch in der Innenstadt noch sehr viele Bänke, die bestimmt keinen freundlichen Eindruck machen, stellte Hanspeter Waculik fest.

Melanie Hanz Agentur Hanz / Redaktion Jever
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